Schließlich ist es mein Häuschen und da möchte ich mich nach Herzenslust mit Farben austoben. Bei der Deko im Haus schließe ich gerne Kompromisse mit meinen Familienmitgliedern aber bei meinem Auto und meinem Workshop verstehe ich keinen Spaß.
Jetzt wird's bunt.
Jetzt fehlen nur noch die Tür und der Holzboden und dann kann ich endlich umziehen - mit meinem Scrapbookingkram . Yippeehhh!
Freitag, 30. Juli 2010
Donnerstag, 29. Juli 2010
Ü50 aber noch fit im Kopf
Einer meiner selbst gebastelten Devisen lautet:
Be open to learn and accept new things - it keeps the brain on it‘s toes
Was soviel heißt wie: Bewahre dir die Neugier auf das Leben. In dem du offen bleibst um Neues zu lernen und Neues zu akzeptieren, zwingst du dein Gehirn auf den täglichen Joggingpfad.
Ich habe grundsätzlich kein Problem mit dem Älterwerden.
Mehr Pfunde auf den Hüften und mehr Falten im Gesicht sind nur am Rande ein Thema für mich. Die Rückenschmerzen die mein allmorgendliches Aufstehen begleiten, ignoriere ich großzügig.
Dass ich seit ein paar Jahren ständig auf Brillensuche bin, ist nervig, aber ich lerne damit zu leben.
Doof darfst du sein. Die Hauptsache du weißt dir zu helfen. Eingedenk diesen Spruches meines Großvaters, habe ich mittlerweile eine ganze Kompanie von Brillen im Haus verteilt.
Ein Freund brachte es vor kurzem auf den Punkt: „Ist doch echt doof, dass Brillen keine Beine haben, dann könnten sie mir nämlich hinter herlaufen.“
Somit dachte ich, ich hätte die Geschichte mit dem Älterwerden - zumindest vorläufig noch - erst einmal zu den Akten gelegt und ich würde einfach so weitermachen wie bisher.
Wie war das noch?
Der Mensch denkt und Gott lenkt?
Mein lieber Seniorchef im Himmel!
Hättest Du Dir bei der Erschaffung der Menschheit, das mit Älterwerden nicht ein bisschen anders ausdenken können?
Ich habe ein Holzhaus in meinem Garten stehen. Es ist noch nicht ganz fertig: es fehlen noch die Tür und der innere Holzboden. Nächste Woche kommt der Schreiner und macht den Rest. Damit er mich nicht ausschimpft, weil ich das Holz so lange ungeschützt dem Wetter ausgesetzt habe, bin ich gestern in den Baumarkt gedüst und habe Farbe gekauft.
Bleu Ardoise – Ziegelblau. Damit wir hier, in unserer im Winter grauen Normandie, was zum Gute-Laune-Gucken haben.
Das Holzhaus ist jetzt nicht besonders hoch, aber, um die Holzbretter im Giebel streichen zu können, muss ich auf die Leiter.
Ich war schon als spritzige Zwanzigjährige nicht ganz schwindelfrei.
Im Eiffelturm oder im Empire State Building stand ich auf der Aussichtsplattform ganz hinten, den Rücken fest an die Wand gedrückt und versuchte die unendliche Tiefe vor mir, trotz rasendem Puls, zu genießen. Betonung liegt hier auf „versucht“. Das berühmte Bild der New Yorker Wolkenkratzer-Arbeiter, die auf einer Gerüststange sitzen und, mit ihren Beinen in der Luft baumelnd, in luftiger Höhe ihr Frühstück essen verursacht ein merkwürdiges Kribbeln in meinem Magen. Die neue, gläserne Aussichtsplattform über dem Grand Canyon würde definitiv zu meinem Herzstillstand führen.
Aber eine stinknormale Leiter?
Bis dato eigentlich kein Problem.
Gestern dachte ich echt, ich spinne, als ich mich krampfhaft an dem Dachvorsprung fest klammerte, weil mir bei 1 Meter über den Boden ganz mulmig wurde!!
Nimm es mir jetzt bitte nicht übel, lieber Seniorchef der himmlischen Gefilde!
Ich will Dir in keinster Weise in Deine Schöpfung hineinreden und Du hast Deine Sache auch wirklich gut gemacht.
Aber Du hättest gut daran getan, Dir bei der Erschaffung von Adam und Eva, Bill Gates an die Seite zu holen. Dieser Typ hätte Dir dann Tipps geben können, wie das so geht mit den regelmäßigen Updates. Ganz zu schweigen von der Rundum-Erneuerung des menschlichen Betriebssystems alle 5 Jahre.
Be open to learn and accept new things - it keeps the brain on it‘s toes
Was soviel heißt wie: Bewahre dir die Neugier auf das Leben. In dem du offen bleibst um Neues zu lernen und Neues zu akzeptieren, zwingst du dein Gehirn auf den täglichen Joggingpfad.
Ich habe grundsätzlich kein Problem mit dem Älterwerden.
Mehr Pfunde auf den Hüften und mehr Falten im Gesicht sind nur am Rande ein Thema für mich. Die Rückenschmerzen die mein allmorgendliches Aufstehen begleiten, ignoriere ich großzügig.
Dass ich seit ein paar Jahren ständig auf Brillensuche bin, ist nervig, aber ich lerne damit zu leben.
Doof darfst du sein. Die Hauptsache du weißt dir zu helfen. Eingedenk diesen Spruches meines Großvaters, habe ich mittlerweile eine ganze Kompanie von Brillen im Haus verteilt.
Ein Freund brachte es vor kurzem auf den Punkt: „Ist doch echt doof, dass Brillen keine Beine haben, dann könnten sie mir nämlich hinter herlaufen.“
Somit dachte ich, ich hätte die Geschichte mit dem Älterwerden - zumindest vorläufig noch - erst einmal zu den Akten gelegt und ich würde einfach so weitermachen wie bisher.
Wie war das noch?
Der Mensch denkt und Gott lenkt?
Mein lieber Seniorchef im Himmel!
Hättest Du Dir bei der Erschaffung der Menschheit, das mit Älterwerden nicht ein bisschen anders ausdenken können?
Ich habe ein Holzhaus in meinem Garten stehen. Es ist noch nicht ganz fertig: es fehlen noch die Tür und der innere Holzboden. Nächste Woche kommt der Schreiner und macht den Rest. Damit er mich nicht ausschimpft, weil ich das Holz so lange ungeschützt dem Wetter ausgesetzt habe, bin ich gestern in den Baumarkt gedüst und habe Farbe gekauft.
Bleu Ardoise – Ziegelblau. Damit wir hier, in unserer im Winter grauen Normandie, was zum Gute-Laune-Gucken haben.
Das Holzhaus ist jetzt nicht besonders hoch, aber, um die Holzbretter im Giebel streichen zu können, muss ich auf die Leiter.
Ich war schon als spritzige Zwanzigjährige nicht ganz schwindelfrei.
Im Eiffelturm oder im Empire State Building stand ich auf der Aussichtsplattform ganz hinten, den Rücken fest an die Wand gedrückt und versuchte die unendliche Tiefe vor mir, trotz rasendem Puls, zu genießen. Betonung liegt hier auf „versucht“. Das berühmte Bild der New Yorker Wolkenkratzer-Arbeiter, die auf einer Gerüststange sitzen und, mit ihren Beinen in der Luft baumelnd, in luftiger Höhe ihr Frühstück essen verursacht ein merkwürdiges Kribbeln in meinem Magen. Die neue, gläserne Aussichtsplattform über dem Grand Canyon würde definitiv zu meinem Herzstillstand führen.
Aber eine stinknormale Leiter?
Bis dato eigentlich kein Problem.
Gestern dachte ich echt, ich spinne, als ich mich krampfhaft an dem Dachvorsprung fest klammerte, weil mir bei 1 Meter über den Boden ganz mulmig wurde!!
Nimm es mir jetzt bitte nicht übel, lieber Seniorchef der himmlischen Gefilde!
Ich will Dir in keinster Weise in Deine Schöpfung hineinreden und Du hast Deine Sache auch wirklich gut gemacht.
Aber Du hättest gut daran getan, Dir bei der Erschaffung von Adam und Eva, Bill Gates an die Seite zu holen. Dieser Typ hätte Dir dann Tipps geben können, wie das so geht mit den regelmäßigen Updates. Ganz zu schweigen von der Rundum-Erneuerung des menschlichen Betriebssystems alle 5 Jahre.
Dienstag, 27. Juli 2010
An der Nase herumgeführt
Ich bin ein leidenschaftlicher Fernsehschauer und stehe auch dazu.
Aber ich glaube es ist allerhöchste Zeit, mir ein paar Gedanken zu meinem Fernsehkonsum zu machen.
Ich bin mit dem Fernseher groß geworden.
Ich erinnere mich noch, wie ich als 5-jährige auf dem Boden sitzend, den Rücken an den großen, warmen Kachelofen gelehnt, das Sandmännchen auf unserem Schwarzweiß-Fernseher mit den vier Holzbeinen schauen durfte.
Danach ging es ab ins Bett.
Mit Protest meinerseits versteht sich. Aber meine Mutter war gnadenlos.
Auch der Tag, an dem mein Vater über beide Ohren strahlend, mit der Neuigkeit nach Hause kam, er habe einen der allerersten Farbfernseher gekauft, ist in meiner Erinnerung haften geblieben, als wäre es gestern gewesen. Die unglaubliche Faszination, die die wirbelnden Beinen und bunten Kostümen des ZDF Fernsehballetts in Farbe auf Klein-Pia ausübte, ist in etwa wohl vergleichbar mit meinem erstaunten Starren auf die brandneuen HD Bildschirme, die seit gestern in unserem lokalen Carrefour (la Rentrée lässt grüßen) zum Verkauf angeboten werden. Was ein neuer Fernseher mit dem Schulanfang im September zu tun hat ist mir zwar ein Rätsel, aber wer versteht schon die Verkaufsstrategien der französischen Supermarktketten. Bin ja mal gespannt welche Massenkarambolage mit Einkaufscaddies die ersten 3D Bildschirme hervorrufen werden.
Von DSDS, über Verbotene Liebe bis hin zu Galileo und den tollen Reportagen auf N24 schaue ich so ziemlich alles, was die deutsche Flimmerkiste (der Satellitenschüssel sei Dank) so zu bieten hat.
Ich liebe und verpasse ungern meine 1stündige Mittagspause begleitet vom RTL Punkt 12.
Ich gehöre nicht zu der Sorte Mensch, die so tun, als würden sie sich nur Polit-Gesprächsrunden und Wirtschaftsmagazine anschauen und sich über die gedankenlosen Unterhaltungsendungen aufregen.
Was mich nicht interessiert, schaue ich nicht an und regt mich auch nicht auf. Punkt!
Der Fernseher ist mein Pausenclown und hilft mir an anstrengenden Tagen einfach mal Luft zu holen, runter zu kommen, mich berieseln und unterhalten zu lassen
Mein Hauptaugenmerk liegt, ich betone, auf berieseln lassen.
Mein freiberuflicher Alltag, inklusive Hotel Mama Management, ist aufregend genug, da brauche ich nicht auch noch Komplikationen in der virtuellen Mattscheibenwelt.
In letzter Zeit will es mit der einfachen Berieselung aber irgendwie nicht mehr so recht klappen.
Vielleicht liegt es ja an meinem fortschreitenden Alter.
Hey! Ich bin zwar Ü50 aber noch fit im Kopf!
Ich bekomme mehr und mehr das Gefühl von den Machern im Hintergrund für gänzlich dumm verkauft zu werden.Und das gefällt mir so gar nicht.
So geschehen gestern, als mich der Bericht über die Milchaufschäumer so dermaßen aufregte, dass ich zum Entsetzen meines Sohnes "Mami! Du schreibst jetzt aber nicht wirklich eine Mail an RTL - Wie peinlich!!" gleich zum Computer rannte und wie wild auf die Tastatur ein hämmerte.
Ich weiß nicht über was ich mich mehr ärgerte: über die Tatsache, dass drei Frauen nicht in der Lage waren eine Bedienungsanleitung durch zu lesen oder aber die Tatsache, dass mich RTL dazu verführte, eine halbe Stunde länger als geplant sitzen zu bleiben, weil sie diesen Bericht logischerweise vor der Werbepause ankündigten. Bis die vorbei war und ich mir zwangsweise noch den Bericht davor anschauen musste, hätte ich eigentlich schon längst hätte wieder aktiv sein müssen.
Egal.
Drei Frauen testen verschiedene Milchaufschäumer-Geräte.
Wie man sich so saublöd anstellen und sich vor dem Kameramann so zum Affen machen kann, ist mir ein Rätsel! Bonjour an alle männlichen Zuschauer deren Klischee von der technikunfähigen Frau hier wieder voll und ganz bedient wurde!
Wie würde meine BF hier sagen: es war zum Fußnägel hoch kringeln.
Ganz abgesehen davon, dass ich mich irgendwie des Gefühls nicht erwehren kann, dass all die Geräte mit denen man keinen „Werbevertrag“ hat, vorsätzlich in den „virtuellen“ Mülleimer landeten. Denn das eine Gerät von dem sie behaupteten, es sei völlig unbrauchbar, steht seit ein paar Wochen in meiner Küche und macht traumhaft festen Milchschaum.
Vorausgesetzt... man macht sich die Mühe die Bedienungsanleitung zu lesen.
Aber dafür waren die drei 'Prüferinnen" zu blond! Anmerkung: ich bin selbst blond.
Wäre ja nicht so schlimm, wenn es der erste Bericht dieser Art gewesen wäre.
Aber in letzter Zeit häufen die sich.
Oder waren die schon immer da, ich habe es nur nicht mitgekriegt?
Ich bin kein Freund von Verschwörungstheorien aber ich muss mich an dieser Stelle fragen, in wie weit wir ganz bewusst von den Medien in die ein oder andere Richtung geführt werden, um unser Kaufverhalten, wenn nicht so gar Denkverhalten zu beeinflussen.
Wie heißt es so schön: Prüfe wer sich ewig bindet?
Das gilt wohl definitiv auch fürs Fernsehen.
PS: Habe übrigens tatsächlich Antwort auf meine „Mammi das ist so peinlich Mail“ an Punkt 12 erhalten. Man bedanke sich für meinen Beitrag und würde die Mail an die entsprechende Stelle weiterleiten.
Dreimal dürft Ihr raten, ob ich das glaube!!!
Aber ich glaube es ist allerhöchste Zeit, mir ein paar Gedanken zu meinem Fernsehkonsum zu machen.
Ich bin mit dem Fernseher groß geworden.
Ich erinnere mich noch, wie ich als 5-jährige auf dem Boden sitzend, den Rücken an den großen, warmen Kachelofen gelehnt, das Sandmännchen auf unserem Schwarzweiß-Fernseher mit den vier Holzbeinen schauen durfte.
Danach ging es ab ins Bett.
Mit Protest meinerseits versteht sich. Aber meine Mutter war gnadenlos.
Auch der Tag, an dem mein Vater über beide Ohren strahlend, mit der Neuigkeit nach Hause kam, er habe einen der allerersten Farbfernseher gekauft, ist in meiner Erinnerung haften geblieben, als wäre es gestern gewesen. Die unglaubliche Faszination, die die wirbelnden Beinen und bunten Kostümen des ZDF Fernsehballetts in Farbe auf Klein-Pia ausübte, ist in etwa wohl vergleichbar mit meinem erstaunten Starren auf die brandneuen HD Bildschirme, die seit gestern in unserem lokalen Carrefour (la Rentrée lässt grüßen) zum Verkauf angeboten werden. Was ein neuer Fernseher mit dem Schulanfang im September zu tun hat ist mir zwar ein Rätsel, aber wer versteht schon die Verkaufsstrategien der französischen Supermarktketten. Bin ja mal gespannt welche Massenkarambolage mit Einkaufscaddies die ersten 3D Bildschirme hervorrufen werden.
Von DSDS, über Verbotene Liebe bis hin zu Galileo und den tollen Reportagen auf N24 schaue ich so ziemlich alles, was die deutsche Flimmerkiste (der Satellitenschüssel sei Dank) so zu bieten hat.
Ich liebe und verpasse ungern meine 1stündige Mittagspause begleitet vom RTL Punkt 12.
Ich gehöre nicht zu der Sorte Mensch, die so tun, als würden sie sich nur Polit-Gesprächsrunden und Wirtschaftsmagazine anschauen und sich über die gedankenlosen Unterhaltungsendungen aufregen.
Was mich nicht interessiert, schaue ich nicht an und regt mich auch nicht auf. Punkt!
Der Fernseher ist mein Pausenclown und hilft mir an anstrengenden Tagen einfach mal Luft zu holen, runter zu kommen, mich berieseln und unterhalten zu lassen
Mein Hauptaugenmerk liegt, ich betone, auf berieseln lassen.
Mein freiberuflicher Alltag, inklusive Hotel Mama Management, ist aufregend genug, da brauche ich nicht auch noch Komplikationen in der virtuellen Mattscheibenwelt.
In letzter Zeit will es mit der einfachen Berieselung aber irgendwie nicht mehr so recht klappen.
Vielleicht liegt es ja an meinem fortschreitenden Alter.
Hey! Ich bin zwar Ü50 aber noch fit im Kopf!
Ich bekomme mehr und mehr das Gefühl von den Machern im Hintergrund für gänzlich dumm verkauft zu werden.Und das gefällt mir so gar nicht.
So geschehen gestern, als mich der Bericht über die Milchaufschäumer so dermaßen aufregte, dass ich zum Entsetzen meines Sohnes "Mami! Du schreibst jetzt aber nicht wirklich eine Mail an RTL - Wie peinlich!!" gleich zum Computer rannte und wie wild auf die Tastatur ein hämmerte.
Ich weiß nicht über was ich mich mehr ärgerte: über die Tatsache, dass drei Frauen nicht in der Lage waren eine Bedienungsanleitung durch zu lesen oder aber die Tatsache, dass mich RTL dazu verführte, eine halbe Stunde länger als geplant sitzen zu bleiben, weil sie diesen Bericht logischerweise vor der Werbepause ankündigten. Bis die vorbei war und ich mir zwangsweise noch den Bericht davor anschauen musste, hätte ich eigentlich schon längst hätte wieder aktiv sein müssen.
Egal.
Drei Frauen testen verschiedene Milchaufschäumer-Geräte.
Wie man sich so saublöd anstellen und sich vor dem Kameramann so zum Affen machen kann, ist mir ein Rätsel! Bonjour an alle männlichen Zuschauer deren Klischee von der technikunfähigen Frau hier wieder voll und ganz bedient wurde!
Wie würde meine BF hier sagen: es war zum Fußnägel hoch kringeln.
Ganz abgesehen davon, dass ich mich irgendwie des Gefühls nicht erwehren kann, dass all die Geräte mit denen man keinen „Werbevertrag“ hat, vorsätzlich in den „virtuellen“ Mülleimer landeten. Denn das eine Gerät von dem sie behaupteten, es sei völlig unbrauchbar, steht seit ein paar Wochen in meiner Küche und macht traumhaft festen Milchschaum.
Vorausgesetzt... man macht sich die Mühe die Bedienungsanleitung zu lesen.
Aber dafür waren die drei 'Prüferinnen" zu blond! Anmerkung: ich bin selbst blond.
Wäre ja nicht so schlimm, wenn es der erste Bericht dieser Art gewesen wäre.
Aber in letzter Zeit häufen die sich.
Oder waren die schon immer da, ich habe es nur nicht mitgekriegt?
Ich bin kein Freund von Verschwörungstheorien aber ich muss mich an dieser Stelle fragen, in wie weit wir ganz bewusst von den Medien in die ein oder andere Richtung geführt werden, um unser Kaufverhalten, wenn nicht so gar Denkverhalten zu beeinflussen.
Wie heißt es so schön: Prüfe wer sich ewig bindet?
Das gilt wohl definitiv auch fürs Fernsehen.
PS: Habe übrigens tatsächlich Antwort auf meine „Mammi das ist so peinlich Mail“ an Punkt 12 erhalten. Man bedanke sich für meinen Beitrag und würde die Mail an die entsprechende Stelle weiterleiten.
Dreimal dürft Ihr raten, ob ich das glaube!!!
Montag, 26. Juli 2010
Offener Brief an RTL
Betrifft Bericht über Milchaufschäumer:
Ich bin eigentlich ein begeisterter Fan des Punkt 12 Mittagsmagazins.
Ich lebe seit 25 Jahren in Frankreich und schaue gerne die Berichte aus der alten Heimat um die Mittagszeit.
Aber nicht zum ersten Mal kommen mir ernsthafte Zweifel, ob die Berichterstattungen immer gründlich genug recherchiert wurden. Heute, als ich den Bericht über die Milchaufschäumer sah, bekam ich traurigerweise den Beweis , dass Sie bei Ihrer Recherche zum einen unvollständig vorgehen, zum anderen ganz offensichtlich nicht in der Lage sind, eine wirklich kinderleichte Bedienungsanleitung durchzulesen. Demzufolge gerät die Vorführung des von Ihnen vorgestellten Gerätes von Gastroback zum kompletten Desaster. Normalerweise bringt mich nichts so schnell aus der Fassung, aber diese ungerechte Berichterstattung wirft mich um.
Wäre ich der Fabrikant dieses Gerätes, würde ich vor Wut wahrscheinlich gerade auf einer Palme Polka tanzen.
So bin ich aber nur ein kleiner, unscheinbarer Zuschauer (aus Frankreich) und wer weiß, ob meine Mail an Sie, je zu irgend jemand durchdringt der das "Sagen" hat. Dieser Jemand würde vielleicht begreifen wie enttäuscht ich bin, dass Sie mir soeben bewiesen haben, wie sehr man vom manchen sogenannten "vergleichenden Reportagen" getäuscht werden kann.
Ich besitze seit kurzem den Milchaufschäumer von Gastroback.
Ein Mitbringsel aus Deutschland.
Hätten Sie die Bedienungsanleitung richtig durchgelesen, dann wüssten Sie, dass man zum Aufschäumen der Milch, die Milch nur bis zum MINIMUM einfüllen darf, das Maximum ist nur zum ERWÄRMEN der Milch gedacht und benötigt zudem einen anderen Einsatz.
Dann fließt die Milch auch nicht aus allen Seiten aus dem Gerät, so wie Ihre drei sehr blonden Vorführdamen uns weiß machen wollten.
Randbemerkung: ich bin selbst blond!
Außerdem besitzt dieses Gerät einen Wärmeschutz!
Ist die Milch im Behälter warm, dann kann man es nicht gleich wieder einschalten.
Nur durch erneutes Befüllen mit kalter Milch, kann man das Gerät wieder in Betrieb nehmen und funktioniert bei "artgerechter" Bedienung einwandfrei.
Ganz ehrlich: ich würde mich freuen, wenn Sie sich beim Hersteller für ihre falsche Berichterstattung öffentlich entschuldigen würden. Diese Art von Reportage muss sehr geschäftsschädigend sein.
Mit freundlichen Grüßen
Pia Cathmoir
Ich bin eigentlich ein begeisterter Fan des Punkt 12 Mittagsmagazins.
Ich lebe seit 25 Jahren in Frankreich und schaue gerne die Berichte aus der alten Heimat um die Mittagszeit.
Aber nicht zum ersten Mal kommen mir ernsthafte Zweifel, ob die Berichterstattungen immer gründlich genug recherchiert wurden. Heute, als ich den Bericht über die Milchaufschäumer sah, bekam ich traurigerweise den Beweis , dass Sie bei Ihrer Recherche zum einen unvollständig vorgehen, zum anderen ganz offensichtlich nicht in der Lage sind, eine wirklich kinderleichte Bedienungsanleitung durchzulesen. Demzufolge gerät die Vorführung des von Ihnen vorgestellten Gerätes von Gastroback zum kompletten Desaster. Normalerweise bringt mich nichts so schnell aus der Fassung, aber diese ungerechte Berichterstattung wirft mich um.
Wäre ich der Fabrikant dieses Gerätes, würde ich vor Wut wahrscheinlich gerade auf einer Palme Polka tanzen.
So bin ich aber nur ein kleiner, unscheinbarer Zuschauer (aus Frankreich) und wer weiß, ob meine Mail an Sie, je zu irgend jemand durchdringt der das "Sagen" hat. Dieser Jemand würde vielleicht begreifen wie enttäuscht ich bin, dass Sie mir soeben bewiesen haben, wie sehr man vom manchen sogenannten "vergleichenden Reportagen" getäuscht werden kann.
Ich besitze seit kurzem den Milchaufschäumer von Gastroback.
Ein Mitbringsel aus Deutschland.
Hätten Sie die Bedienungsanleitung richtig durchgelesen, dann wüssten Sie, dass man zum Aufschäumen der Milch, die Milch nur bis zum MINIMUM einfüllen darf, das Maximum ist nur zum ERWÄRMEN der Milch gedacht und benötigt zudem einen anderen Einsatz.
Dann fließt die Milch auch nicht aus allen Seiten aus dem Gerät, so wie Ihre drei sehr blonden Vorführdamen uns weiß machen wollten.
Randbemerkung: ich bin selbst blond!
Außerdem besitzt dieses Gerät einen Wärmeschutz!
Ist die Milch im Behälter warm, dann kann man es nicht gleich wieder einschalten.
Nur durch erneutes Befüllen mit kalter Milch, kann man das Gerät wieder in Betrieb nehmen und funktioniert bei "artgerechter" Bedienung einwandfrei.
Ganz ehrlich: ich würde mich freuen, wenn Sie sich beim Hersteller für ihre falsche Berichterstattung öffentlich entschuldigen würden. Diese Art von Reportage muss sehr geschäftsschädigend sein.
Mit freundlichen Grüßen
Pia Cathmoir
Sprachenmischmasch
Ist nicht immer so einfach mit drei Sprachen gleichzeitig herum zu hantieren.
Da passieren schon mal lustig bis peinliche Sachen.
So geschehen gestern.
Ich stehe an der Rezeption und begrüße Gäste die ins Hotel kommen als das Telefon klingelt. Ich antworte, während mir mein Kollege ein Zeichen gibt, dass er das Einchequen übernimmt und ich konzentriere mich auf den älteren englischen Herrn, der für sich und seine Frau drei Tage im September ein Zimmer in unserem Hotel buchen möchte. Wie schon so oft, ist auch dieser Große Brite unglaublich dankbar, dass er sich nicht mit Französisch herumschlagen muss und plappert fröhlich darauf los. Ich beantworte bereitwillig all seine Fragen, denn ich finde ihn unglaublich reizend und charmant. Irgendwann muss ich dann aber mal zur Sache kommen, denn neue Gäste stehen am Eingang zum Hotel und ich bitte ihn, mir seine Kreditkartennummer durch zugeben, um die Buchung dingfest zu machen.
Während er mir nun also seine Nummern diktiert, steht ein deutsches Ehepaar vor mir und bittet mich um den Zimmerschlüssel. Ich nicke ihnen zu, bitte meinen englischen Telefonpartner um eine kurze Pause, übergebe den Schlüssel mit den dazugehörigen Worten: "Hier ist Ihr Schlüssel!" und „switche“ dann wieder zum englischen Nummern-Diktat. Mein Kopf scheint den Switch aber nicht ganz vollzogen zu haben, denn als ich meinen englischen Charmeur mit folgenden Worten bitte: „Please, can you give me the three numbers on the backside of your creditcard“ bricht dieser in schallendes Gelächter aus. Zeitgleich erkenne ich meinen Faux pas und schüttele grinsend meinen Kopf über meine eigene Dummheit.
In meinem Stress machte ich den typisch deutschen Fehler wortwörtlich zu übersetzen:
Rückseite = backside
Big mistake!!!!!!!
„Backside „ heißt nämlich Hinterteil
Ich hatte den guten Mann doch tatsächlich um die Nummer auf dem Popo seiner Karte gebeten.
Da passieren schon mal lustig bis peinliche Sachen.
So geschehen gestern.
Ich stehe an der Rezeption und begrüße Gäste die ins Hotel kommen als das Telefon klingelt. Ich antworte, während mir mein Kollege ein Zeichen gibt, dass er das Einchequen übernimmt und ich konzentriere mich auf den älteren englischen Herrn, der für sich und seine Frau drei Tage im September ein Zimmer in unserem Hotel buchen möchte. Wie schon so oft, ist auch dieser Große Brite unglaublich dankbar, dass er sich nicht mit Französisch herumschlagen muss und plappert fröhlich darauf los. Ich beantworte bereitwillig all seine Fragen, denn ich finde ihn unglaublich reizend und charmant. Irgendwann muss ich dann aber mal zur Sache kommen, denn neue Gäste stehen am Eingang zum Hotel und ich bitte ihn, mir seine Kreditkartennummer durch zugeben, um die Buchung dingfest zu machen.
Während er mir nun also seine Nummern diktiert, steht ein deutsches Ehepaar vor mir und bittet mich um den Zimmerschlüssel. Ich nicke ihnen zu, bitte meinen englischen Telefonpartner um eine kurze Pause, übergebe den Schlüssel mit den dazugehörigen Worten: "Hier ist Ihr Schlüssel!" und „switche“ dann wieder zum englischen Nummern-Diktat. Mein Kopf scheint den Switch aber nicht ganz vollzogen zu haben, denn als ich meinen englischen Charmeur mit folgenden Worten bitte: „Please, can you give me the three numbers on the backside of your creditcard“ bricht dieser in schallendes Gelächter aus. Zeitgleich erkenne ich meinen Faux pas und schüttele grinsend meinen Kopf über meine eigene Dummheit.
In meinem Stress machte ich den typisch deutschen Fehler wortwörtlich zu übersetzen:
Rückseite = backside
Big mistake!!!!!!!
„Backside „ heißt nämlich Hinterteil
Ich hatte den guten Mann doch tatsächlich um die Nummer auf dem Popo seiner Karte gebeten.
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