Montag, 31. Januar 2011

Pferde - Winter - Baby - Blues

Als ich heute Morgen meine Füße vorsichtig unter dem Deckbett hervor schiebe, vorsichtig deshalb, weil wir einen sehr frechen, schwarzen Kater haben, der Punkt 6h30 unter dem Bett nur darauf wartet, meine große Fußzeh mit spitzen Zähnen und scharfen Krallen schmerzhaft zu malträtieren, umgibt mich sofort ein tief sitzender Widerwille.... 
Da hilft es meiner Moral nicht einmal, dass das kannibalische Vieh ganz offensichtlich anderweitig beschäftigt ist und meine Füße ungewohnten Frieden auf dem Teppichboden vorfinden.
Ein großes Haus mit viel Platz ist ja schön und gut, aber bis wir es morgens warm haben dauert es, und bei den Ölpreisen kann und will ich mir eine Über-Nacht-Heizung einfach nicht leisten.
Und so langsam geht mir diese Kälte, die sich tief in meinem Inneren festzusetzen scheint, gehörig auf den Zeiger.
Nach der ersten Tasse Kaffee, mit einem lodernden Kamin in vollem Gange, geht es mir meist recht schnell wieder besser, aber ich fange an, mich nach offenen Fenster und Türen und lauer Frühlingsluft zu sehnen. Mal ganz abgesehen davon, dass ich das schwere Holz-Geschleppe in aller Herrgotts Frühe wirklich gründlich satt habe. Es fällt mir von Tag zu Tag schwerer, guter Dinge zu bleiben.
Wenig später kommt große Tochter in die mittlerweile warme Küche und bringt mich nach einer Woche Abwesenheit auf ihren neuesten beruflichen Stand. Ihre Ausbildung zur Reitlehrerin ist hart, die permanente Kälte sitzt auch ihr in den Knochen und ein Satz reiht sich an den anderen, bis der Frust förmlich aus ihr heraus sprudelt. 
Plötzlich habe ich ein weinendes Kind vor mir: Nein, die Ausbildung sei es nicht, denn schließlich sei es ihr Traumberuf, aber sie vermisse ihr Pferd so sehr und ohne ihn mache das alles eigentlich gar kein Sinn.
Deauville ist das Mekka der Pferde und leider auch der Reichen und Schönen, und um eines unserer Pferde in ihrem Ausbildungsgestüt unterzubringen, müsste ich entweder im Loto gewinnen oder ihr Vater eine Bank ausrauben. 
Beides wohl eher unwahrscheinlich!
Ich brauche eine ganze Weile und viele tröstende Worte und Gesten, aber mit dem Versprechen mein Bestes zu versuchen, um ihr ihren Herzenswunsch zu erfüllen - notfalls scrappe ich halt nachts -, kann ich ihr wieder ein Lächeln auf die Lippen zaubern.
Die Verschnaufpause von dem zerrissenen und jetzt durch das Lächeln von Großer Tochter wieder gekittetem Mutterherz währt nur kurz, denn kaum habe ich große Tochter seelisch versorgt, kommt Kleine Tochter, die sich große Sorgen um ihre Tochter macht, deren Augen mit knapp zwei Wochen immer noch ziemlich trüb sind, und sie fragt sich, ob die anfängliche Gelbsucht wirklich abgeklungen ist. 
Nach ein bisschen Recherche (und Panik mache) im Internet, sitzt nun Kleine Tochter in der Küche und heult sich die Augen aus, weil sie befürchtet Mini Tochter könnte einen bleibenden Gehirnschaden zurückbehalten. 
Ach ja, die Freuden des Internets!
Und wieder zerreißt es mein Herz in kleine Stücke!
Hört man eigentlich jemals damit auf Mutter zu sein?
Nach einigem Hin und Her verfrachte ich Kleine Tochter zu Großen Tochter ins Auto und die Geschwister fahren nach Lisieux ins Krankenhaus, wo es prompt und effizient Entwarnung gibt.
Puh!
Der Blues kann warten! Her mit dem Rock'n Roll!

Sonntag, 30. Januar 2011

Frisch geduscht geht's zum Stall ausmisten

Ach ja die Freuden einer Großfamilie!
Große Tochter, Kleine Tochter, Sohnemann, Schwiegersohn, Enkelkind, Schottengatte (der ist im Moment aber wieder mal in JWD unterwegs)  und meine kleine Wenigkeit -  alle unter einem Dach, mit einem normal großen Heißwasserkessel, der eigentlich mehr für einen Vierpersonenhaushalt gedacht ist und auf Nachtstrom läuft. Da wird es schon mal knapp mit dem heißen Wasser, und selbst, wenn wir alle ganz sparsam duschen, kommt einer immer zu kurz.
Na, und wer dieser" einer" ist, ist ja wohl sonnenklar.
Heute Morgen war ich total egoistisch, bin in aller Hergottsfrühe aufgestanden und habe, dem Sonntag und meinen Langschläfern sei Dank, seit langem mal wieder mit fast kochend heißem Wasser geduscht. Welch herrliches Gefühl, sich wieder so richtig rundum sauber zu fühlen!
Blöd nur, dass ich jetzt raus und den Stall ausmisten muss.

Donnerstag, 27. Januar 2011

Hoffnungslos, bis über beide Ohren

Es hat mich erwischt.
Volle Kanne und bis über beide Ohren.
Ich hätte nie geglaubt, dass ich mich in meinem Alter nochmal so Hals über Kopf verlieben kann.
Aber die kleine Krabbe ist zum Fressen süß und ich wollte im Geheimen ja sowieso immer ein drei Mäderl - Haus:




Dienstag, 25. Januar 2011

Wenn Bücher das Leben beinflussen

Ich war als Kind eine Leseratte.
Unter der Bettdecke mit Taschenlampe oder das Buch unter Heften versteckt, wenn ich eigentlich Hausaufgaben machen sollte, las ich, angefangen bei Hanni und Nanni und den Fünf Freunde, über Pünktchen und Anton, Trotzkopf und die schier unerschöpfliche Reihe von Nesthäkchen, so ziemlich alles was mir in die Finger kam.
Mein  jugendlicher Bücherschrank war grundsätzlich bis zum Bersten gefüllt und das hat sich bis heute nicht geändert. Viele der Bücher die mich in den ersten 25 Jahre meines Lebens begleitet haben, liegen gut verstaut auf dem Speicher in meinem Elternhaus in Deutschland oder sind durch Umzüge verschollen, oder aus Platzmangel ausgemistet worden.
Aber selbst wenn ich das Buch heute nicht mehr in den Händen halten kann, so sind doch die Geschichten die sie erzählten, noch sehr präsent in meiner Erinnerung und haben hier und da sogar mein Leben beeinflusst.
Eines dieser Bücher ist "Entführt. Die Abenteuer des David Balfour" von Robert L. Stevenson.
Es erzählt die  Geschichte von einem jungen Schotten namens David Balfour, der sich, nach dem Tod seines Vaters auf den Weg zu seinem Onkel als einzigen Verwandten begibt. Stevenson erzählt vor dem historischen Hintergrund der Stuartkämpfe nach der schottischen Niederlage, die spannende Geschichte des mittellosen halbwüchsigen David. Von einem Verwandten um sein rechtmäßiges Erbe betrogen, wird er hinterhältig auf einen Südseefahrer gelockt, wo er als Schiffsjunge arbeiten muss und in Streit und Kampf verwickelt wird. Zusammen mit dem tollkühnen Abenteurer Alan, mit dem er Freundschaft schließt, rettet er sich aus den Fluten und der Verfolgung. Wenig später verliebt er sich in eine junge Schottin mit dem Namen "Cathriona".
Ich hatte das Buch noch nicht richtig aus den Händen gelegt, das stand für mich felsenfest, dass meine Tochter, sollte ich denn dann mal eine haben "Cathriona" heißen würde, völlig unabhängig davon ob mein späterer Mann damit einverstanden sein würde oder nicht.
Nun, ich hatte Glück. Er war nicht nur mit dem Namen einverstanden, sondern er war selber Schotte.
Viele Jahre später, Große Tochter Katriona - vereinfachte Namensversion für die französische Zunge -  bewunderte gerade Kleine Tochter Zoé, deren Name übrigens aus einer Erzählung im australischen Outback stammt, las ich begeistert die Bücherreihe der Jane. M. Auel:

Ayla und der Clan der Bären, Ayla und das Tal der Pferde, Ayla und die Mammutjäger, um nur die ersten drei der Weltbestseller zu nennen.
Ayla lebt vor 30.000 Jahren in einer Zeit, in der Schnee und Eis weite Teile des europäischen Kontinents bedecken. Als während eines Erdbebens Aylas Stamm vernichtet wird, irrt sie ziellos umher und überlebt nur knapp den Angriff eines Höhlenlöwen. Völlig entkräftet wird sie vom Clan des Bären gefunden und aufgenommen.
Als meine Mädels alt genug waren, um selbst zu lesen, holten sie sich die Ayla- Bücher aus dem Bücherschrank und versanken, wie ich damals, in der faszinierenden Welt der Steinzeit.
Und nun ist Enkelkind auf der Welt............. und dreimal dürft ihr raten, wie sie heißt!


Zu müde um in's Bett zu gehen!

Gestern las ich auf dem Blog einer netten deutschen Scrapbookerin, sie sei ja soooo müde.
Oh Gott! Ich kann es ihr nachfühlen!
Warum hat ein Tag eigentlich nur 24 Stunden?
Das reicht doch hinten und vorne nicht.
Auch meine Schwägerin klagte am Telefon, dass sie sich nicht mehr trauen würde, sich tagsüber hinzusetzten, weil sie sonst postwendend im Sessel einschlafen würde.
Mein Schottengatte braucht nur in die Couch vor den Fernseher anzuschauen und keine 5 Minuten später schläft er tief und fest. Das hat auch seine Vorteile: es gibt nie Streit um das Fernsehprogramm
Ich war gestern Abend so müde, dass ich kaum noch die Kraft hatte mich aufzuraffen, um mich in die zweite Etage in mein Schlafzimmer unter dem Dach zu begeben.
Und Sohnemann, der zur gleichen Zeit wie ich ins Bett ging und in seine jungen Jahren fit und ausgeschlafen sein sollte, hing heute morgen wie ein Schluck Wasser in der Kurve im Auto.
Januar eben!
Aber wir liegen auf der Zielgeraden.
Die Tage werden merklich länger und jetzt muss sich nur noch das normannische Grau verkrümeln...

Sonntag, 23. Januar 2011

Eine schottische Kinderwagen-Universum Geschichte

Schotten sind geizig!
Sagt man.
Stimmt nicht.
Zumindest nicht, was meinen hauseigenen Schotten betrifft.
Ich denke mal, die Welt verkennt die Schotten!
Die sind nicht knauserig - die haben einfach nur einen ganz speziellen Draht zum Universum.
Irgendwie kommen sie extrem kostengünstig an Dinge, für die Normalo teuer bezahlen muss.
Wie sie das machen? Keine Ahnung! Muss ein Gendefekt sein.

Als sich Schottengatte von dem Schock erholte, dass Kleine Tochter ein Kind erwartet, ging er postwendend auf Kinderwagen-Suche im Internet.
Schottengatte macht keine halben Sachen.
Wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat, ist er wie ein Hund mit einem Knochen.
Wochenlang konnte er von nichts anderem reden, als von diesem Super Duper Kinderwagen aus Amerika, der bei den figurbewussten New Yorkerinnen als das stylische Zubehör für die morgendliche Joggingtour im Central Park gilt.
Keines meiner, ach so logischen Argumente, schien zu ihm durch zu dringen.
"Wir sind nicht im Central Park, wir leben auf dem normannischen Land mit Kieswegen und Schlamm und Kilometerbreiten Sandstrand um die Ecke. Der Tod für alle mir bekannten Kinderwagenräder. Wie willst Du das Teil überhaupt nach Frooonkreisch bekommen? Da bezahlen wir gleich noch mal doppelt oben drauf, wenn wir es über den Atlantik schippern lassen müssen. Lass uns hier was Gebrauchtes kaufen!"
Nichts half!
Der "Knochen" wurde knurrend verteidigt und ich habe in mehr als dreißig Jahren mit Schottengatte gelernt, gewisse Dinge ab und an einfach ruhen zu lassen, und dem Universum zu vertrauen.
Das schont meine Nerven und lässt den Haussegen im Lot.
Ich hatte die Sache schon fast wieder vergessen, als mich Schottengatte fröhlich anrief und mir begeistert erzählte, dass sich ein guter Freund gerade beruflich mit seinem Equipment - Achtung das ich wichtig - in Amerika befände, und sich dieser bereit erklärt hätte, uns den Kinderwagen zu besorgen.
Somit hatte das Schotten-Gen mein Argument mit den Frachtkosten buchstäblich in der Luft zerrissen. Der Kinderwagen würde nämlich einfach als Bestandteil des Equipments auf Firmenkosten per Flieger nach Europa gebracht. Blieben also nur noch die Kosten für den Kinderwagen selbst - aber gut, was macht man nicht alles fürs erste Enkelkind.
Der Kinderwagen, in Houston gekauft und mittlerweile eingegliedert in die firmeneigene Ausrüstung, trat seine Reise an: von Houston ging es nach Molina und wieder zurück nach Houston. Weiter nach San Franzisko und über den Atlantik nach Amsterdam. Dort angekommen ging es erst mal kurz nach Edinburgh - dort wohnt und arbeitet der Freund - um von dort aus, seine vorletzte Reise nach Paris anzutreten. Nach ein paar Wochen Zwischenlager in der französischen Hauptstadt, kam er gestern in unserem normannischen Dorf an.
Wir packten ihn aus und ich war begeistert.

Dieser Wagen ist der Knüller: integrierte Stereoanlage für Mama, damit sie nicht ohne Musik joggen gehen muss. Das Teil hat drei riesige, aufpumpbare Räder und das Vorderrad dreht sich 360° um die eigene Achse. Über Kieswege lächelt dieser Mercedes unter den Kinderwagen nur müde und ich nehme mal an, dass auch der Strand in Deauville kein all zu grosses Hindernis für ihn wird. Damit auch  Getränke wie Cola und Co nicht zu kurz kommen, haben Mama und Kind jeweils eine Art Servierbrett mit zwei Einbuchtungen. Und der mitgelieferte, farblich dazu passende BabyCosy integriert sich und kann nach Bedarf hinein gestellt oder heraus genommen werden und dient zudem als Autositz.
An dieser Stelle interessiert sich jetzt vielleicht der ein oder andere Leser für den Preis dieses genialen Baby-Gefährts.
Leider kann ich ihn nicht miteilen, denn....................hier schlägt das Schotten Gen wieder gnadenlos zu: Als der Schottengatte seinen Freund fragte, wie viel er ihm denn schuldete, sagte dieser nur:
"Ach lass' stecken. Das habe ich schon lange auf Firmenkosten verrechnet!"





Mehr Info zu dem Kinderwagen gibt es bei Babytrend

Samstag, 22. Januar 2011

Welten die aufeinander treffen

Gestern Morgen rief schluchzend Kleine Tochter aus dem Krankenhaus an:
"Mammi, kannst du mir ein Einzelzimmer bezahlen?
Meine neue Zimmergenossin ist un...er...träglich!!!"
Mein bis zu diesem Moment normal schlagendes Menschen-Herz verwandelte sich schlagartig in das brüllende einer Mutter-Löwin. Völlig gleichgültig, dass mein Kind nun selbst ein Kind hat und somit definitiv in die Riege der Erwachsene gehört: geht es einem meiner Kinder schlecht, werde ich Himmel und Hölle in Bewegung setzen, damit es ihm wieder gut geht.
Noch bevor überhaupt das Warum und Wieso geklärt wurde und ich irgendwie den leisen Verdacht hegte, es könnte sich hier vielleicht um ein postnatale Stimmungsschwankung handeln, stimmte ich zu.
Privatversicherungen sind auch in Frankreich recht teuer und die jungen Eltern sind noch dabei ihre Füße zu finden. Klar, dass wir als Groß - Eltern hier und da finanziell unter die Arme greifen.
Als Große Tochter und ich, Kleine Tochter und Enkelkind am darauf folgenden Nachmittag im Krankenhaus besuchten, war sie gerade in ein Einzelzimmer umgezogen.
"Ok Süsse! Dann erzähl mal! Was war los?" forderte ich sie auf.
"Ach Mammi" brach es aus ihr heraus und dicke Tränen kullerten ihr über die Wangen:
"So etwas habe ich noch nicht erlebt und möchte es auch nie wieder erleben müssen!"
Am Abend zuvor hatte die neue Zimmergenossin, im gleichen Alter wie Kleine Tochter, einen Sohn zur Welt gebracht. Kaum im Zimmer angekommen, überfiel sie Kleine Tochter völlig ungefragt mit ihrer Lebensgeschichte: die Geburt ihres Kindes hätte sie nur einem fehlgeschlagenen Schwangerschaftsabbruch zu verdanken, der Vater hätte kein Interesse am Kind, die Großmutter sei krebskrank und würde voraussichtlich noch dieses Jahr sterben und das erste was sie, die Zimmergenossin, machen würde, wenn sie aus dem Krankenhaus käme und im Mutter-Kind-Heim untergebracht sei, wäre, sich endlich wieder anständig die Kante zu geben. Unterbrochen wurde sie in ihrer Tirade nur, wenn sich ihr kleiner Sohn bemerkbar machte. Doch anstatt inne zuhalten und sich um ihr Kind zu kümmern, griff sie nach dem Klingelknopf und wies die herbeigeeilte Krankenschwester unbeherrscht an, sie solle sich gefälligst um den schreienden Balg kümmern. Dem nicht genug, schien sie es auch völlig normal zu halten, bis nachts um drei Fernsehen zu schauen, um sich dann nach einer, dann doch etwas ungehaltenen Aufforderung von Kleiner Tochter doch ein bisschen Rücksicht zu nehmen, beleidigt zum Schlafen zu legen. Und dann schlief sie so fest, dass sie nicht einmal mehr mitbekam wie ihr kleiner Sohn vor sich hin wimmerte und Kleine Tochter sich gezwungen sah, wieder die Krankenschwester zu rufen.
Große Tochter und ich lauschten den Erzählungen entsetzt und ich kann nur erahnen wie schockiert Kleine Tochter, die überglücklich ist, ein gesundes Baby zu haben, auf ihre Mitbewohnerin reagierte und wie traumatisch die schlaflose Nacht gewesen sein muss.
"Dieses Kind" so schlussfolgerte Kleine Tochter mit noch immer bebender Stimme, "hat doch überhaupt keine Chance im Leben! Das wird so ein typischer randalierender Jugendlicher, wie die aus den Vorstädten von Paris. Was wird aus so einem Kind, wenn es schon in der ersten Sekunde seines Lebens nicht einen Funken von Liebe bekommt?"
Auf dem Nach-hause-weg sprachen Große Tochter und ich noch lange über diese junge Frau und der vermeintlichen Zukunft ihres Neugeborenen.
Und bei allen "Katastrophen und Nöten", die wir als Familie in den letzten Jahren so durchlebt haben, kamen wir beide zu dem Schluss, das wir etwas haben, das es mit allem Geld dieser Welt nicht zu kaufen gibt und ganz offensichtlich immer mehr zu einer Rarität wird:
eine intakte Familie, die zusammen durch dick und dünn geht!

Freitag, 21. Januar 2011

Meine Bewunderung für Anne Geddes wächst

Wir sind ja alle, die wir scrappen und bloggen und natürlich auch die "Normalo"s  - also die, die nicht bloggen und scrappen - mehr oder weniger talentierte Hobby Fotografen.
Die moderne Technik macht's möglich:
man kann hunderte Fotos schießen, ab und an ist ein richtiger Knaller dabei und der Rest wird einfach weggedrückt und verschwindet in den Untiefen des digitalen Papierkorbs.
Anne Geddes ist die bekannte Fotografin, die Neugeborene in Kürbisse, Blumentöpfe, ect setzt, und sie dann ablichtet.
Neugeborene lassen sich eine ganze Menge gefallen.
Da sie fast ausschließlich schlafen, kann man sie drehen und wenden wie man will und wenn es nicht zu unbequem und kalt ist, dann bekommen sie von den Ambitionen des Fotografen nicht das Geringste mit.
Jetzt haben wir nicht alle Kürbisse und Blumentöpfe an der Hand :
Und man kann sich darüber streiten, ob bei Anne Geddes alles mit rechten Dingen zugeht oder ob sie ihre Fotos nicht doch massivst digital bearbeitet.
Das Ergebnis ist in jedem Fall entzückend.
Gestern im Krankenhaus habe ich versucht Neues Enkelkind so niedlich wie möglich und ohne scheußliche Mütze abzulichten und war von meinen Versuchen mehr frustriert als begeistert.
In Natura sieht Enkelkind nämlich viel niedlicher aus als auf dem Bildschirm meines Apparates.
Aber was soll's.
Übung macht den Meister und so werde ich auch heute wieder meine Tochter im Krankenhaus besuchen - selbstverständlich bewaffnet mit meinem Digitalapparat.
 



Wenn es nicht läuft wie geplant...

...tue ich mir ein bisschen schwer.
Typisch Jungfrau eben.
Oder aber vielleicht doch nicht so typisch, wo doch jetzt irgendein wissenschaftlicher schlauer Kopf herausgefunden haben will, dass das mit den 12 Sternzeichen, so wie wir sie seit Jahrtausenden anwenden, gar nicht stimmt. Bei mir passt die ordentliche, pedantische, manchmal ein bisschen sehr unflexible Jungfrau aber wie Faust aufs Auge und so werde ich mich gar nicht erst mit neuen eventuellen Eigenschaften auseinander setzten.
Ich habe mit den oben genannten schon meinen Schaff.
Diesmal ist Neues Enkelkind das "schwarze zuckersüße Schäfchen" mit der sich der wohlgeordnete Aspekt meiner Wenigkeit irgendwie abfinden muss. Denn eigentlich sollte Prinzessin erst in drei Wochen auf die Welt kommen und wir wiegten uns alle in absoluter Gewissheit ja noch soooo viel Zeit zu haben.
Aber bei uns lief es ja noch nie wie geplant.
Wann gewöhne ich mich endlich daran?
Jetzt heißt es zwischen Pferden, Scrapbooking, Haushalt und Krankenhaus in aller Eile die letzten Vorbereitungen zu treffen.

Donnerstag, 20. Januar 2011

Ein Baby für den Schotten-Clan

Ein bisschen früher als geplant, kam gestern die Tochter meiner Tochter auf die Welt und erweitert den schottischen McKenzie Clan um ein weiteres Mitglied.
Ich muss ja gestehen, dass ich mir noch ein bisschen schwer damit tue, permanent als "Oma" beglückwünscht zu werden, so als hätte ich mit der Geburt der kleinen Zuckerschnute meine Identität verloren.
Die Gefühle die sich da um mich scharen sind neu und ein bisschen verwirrend. Ich bin eine Vollblut Mama und als ich die Kleine im Arm hielt, hatte ich eher das Gefühl, sie als Mammi als als Omi zu begrüßen...da ist es doch wirklich praktisch, dass die französische Bezeichnung für Oma "Mamie" ist!

Mittwoch, 19. Januar 2011

Ein Blogbesucher aus Büttelborn

Na wenn das keine Heimatgefühle aufbringt!!!
Auf dem Trafic Feed auf meinem Blog kann ich sehen, wer von wo auf meinen Blog schaltet und Büttelborn ist quasi das Nachbardorf zu meiner Heimatstadt Darmstadt. Meine Großeltern sind früher immer zum Spargel kaufen dorthin gefahren und eine sehr gute Metzgerei gab es dort auch. Ach ja - lang lang ist's her - wahrscheinlich ist Büttelborn auch schon lange keine Dorf mehr sondern eine kleine Stadt.

Dienstag, 18. Januar 2011

Mein Aufreger der Woche: Wenn die Apotherkerin glaubt schlauer als der Arzt zu sein

Es passiert mir relativ selten mich über meine Mitmenschen (außer meinem 16jährigen Sohnemann versteht sich) so richtig zu ärgern. Leben und leben lassen ist meine Devise und sonstigen Scherereien gehe ich prinzipiell und konsequent aus dem Weg.
Gestern Abend aber hat mich eine dieser (Gott sei Dank sehr seltenen) massiven Wutanfälle geschüttelt, die mich immer dann heimsuchen, wenn mir völlig fremde Menschen zu der Überzeugung kommen, nur sie wüssten was gut für mich ist und mir letztendlich doppelt und dreifach Arbeit machen.
Was war geschehen?
Ich schickte Kleine Tochter in die Apotheke, um mir meine Schilddrüsenhormone zu holen.
Sie musste sowieso in die Stadt und mir ersparte das eine zusätzliche Autofahrt.
Auf Anweisung des Arztes stehen mir pro Monat zwei verschieden hoch dosierte Präparate zu.
Einmal 50µ und einmal 25µ. Von den 25igern nehme ich nur die Hälfte einer Tablette, somit käme ich "theoretisch" mit einer 25iger Packung zwei Monate hin.
Da 25 + 25 aber auch 50 machen, nehme ich, wenn die 50iger alle sind, einfach die 25er quasi doppelt weiter und gehe dann, wenn auch die dem Ende zu gehen - normalerweise- in die Apotheke, um mir mit meinem 6 Monate gültigen Rezept Nachschub zu holen.
Nun, wie gesagt, gestern schickte ich meine Tochter und sie kam mit einer einzigen 50iger Packung zurück: die Apothekerin hätte gesagt ich bräuchte die 25 iger nicht, weil ich hätte ja noch!!!!!!!!!!!!!!
Habe ich was verpasst?
Kennt die Frau meinen Arzneischrank?
Und muss sie sich nicht an die Anweisungen des Arztes halten?
Was wäre, wenn er mir nach telefonischer Rücksprache die Dosis erhöht hätte?
Wie kommt sie dazu, so eigenmächtig zu entscheiden, was ich brauche und was nicht?


Jetzt könnte man ja argumentieren, dass sie als verantwortungsbewusste Apothekerin dazu angehalten ist, die immensen Kosten der Securité Social einzudämmen und im Prinzip unterstütze ich dieses Vorgehen und nehme grundsätzlich immer die "billigen" Präparate.
Aber bei 1,11 € die Packung Schilddrüsenhormone geht mir diese "Sparmaßnahme" entschieden zu weit.
Die verfahre ich nämlich jetzt wieder an Benzin und verpeste die Umwelt mit meinen völlig unnötigen Abgasen, weil ich heute extra nochmal in die Apotheke fahren muss, um mir die restlichen Medikamente abzuholen!!!

Sonntag, 16. Januar 2011

Mein Mojo ist wieder zurück

Es grenzt schon fast an körperlicher Tortur, wenn frau an ihrem Schreibtisch sitzt, weiß dass sie eigentlich etwas Brauchbares für ihre Kurse kreieren müsste, im Kopf aber nur diese ätzende graue Wolke schwebt, die jede halbwegs gute Idee im Keim erstickt.
Manchmal hilft es, nicht großartig darüber nachzudenken und sich einfach trotzdem an den Schreibtisch zu setzen. Ähnlich wie: "Der Appetit kommt mit dem Essen" komme ich manchmal auch durch das Sortieren und Aufräumen meiner Arbeitsfläche wieder in den sogenannten "Flow".
So geschehen gestern:
nach tagelanger ziemlicher Durststrecke, in der ich das Gefühl hatte mir jede Komposition gewaltsam aus dem Finger saugen zu müssen, fing es plötzlich wieder an zu flutschen. Papiere, Farben und Formen fügten sich zusammen und der Ansatz einer Idee übertrug sich auf meine Hände, die schnitten und klebten und falteten. Und auch im Internet heute morgen hangelte ich bei meinen Recherchen von Seite zu Seite, die mir neue Gedankenanstöße bescherten. Manchmal kann frau den ganzen Tag suchen und nichts gescheites finden...
Wenn ich heute Abend ins Bett gehe und vor dem Einschlafen nach einem Ereignis des Tages suche, für das ich dankbar bin, dann sage ich mit Inbrunst:
"Gott sei Dank! Mein Mojo ist wieder zurück"

Bilder zu "Tagmania" auf meinem Scrapia Blog

Samstag, 15. Januar 2011

Wenn vor dem Einschlafen Ja-Aber zuschlägt

Vor dem Einschlafen lasse ich gerne den gelebten Tag Revue passieren.
Dabei konzentriere ich mich besonders auf all die netten Kleinigkeiten, die Frau tagsüber so erlebt. Das kann so banal sein, wie das Lächeln und dem Merci der alten Dame, der ich über die Straße geholfen habe, so lustig wie das zu Streichen aufgelegte Pferd, das mit der Nase den Riegel vor das Scheunentor schob und mich prompt in der selbigen eingesperrte oder aber so Herz erwärmend wie meine Border-Collies, die sich, als ich eine schlechte Nachricht erhielt und heulend auf dem Sofa saß, rechts und links neben mich setzten und mich liebevoll abschleckend, zu trösten versuchten.
Gestern Abend lag ich im meinem Bett und versuchte dem Tag etwas Positives abzuringen.
Meist bekomme ich dann ein ganz feines, kleines Schmetterlingsgefühl im Bauch und kann mit einem dankbaren Lächeln auf den Lippen friedlich einschlummern.
"Bei Ikea war ich." 
"Ja aber Sonnenschein gab es da auch nicht zu kaufen."
Ok! dieser Ansatz ging in die Hose. Ich dachte weiter nach und - der Leser ahnt es schon: die Winterdepression hat mich voll im Griff - mir wollte partout nichts Positives einfallen.
Jeder Ansatz eines dankbaren Gedanken wurde prompt mit einem Ja-Aber quittiert:
"Ich habe ein wunderschönes großes Haus"
Ja Aber: "Mag ja sein. Aber im Moment sieht es aus als hätte eine Bombe eingeschlagen. Wie soll man sich da noch wohlfühlen?"
Wo Ja-Aber recht hat hat Ja-Aber recht: Kleine Tochter ist im 8. Monat schwanger und mit ihrem Partner aus der Bretagne wieder in die Normandie gezogen. Bis sie sich mit Job und Wohnung sortiert haben, sind sie erst einmal im Hotel Mama untergekommen. Ergo ist dort  - vier erwachsenen Kindern und Enkelkind auf dem Weg sei dank - die Bude am brennen. Das Aufräumen wird zum echten Kraftakt.
OK! Mein Haus ist im Moment kein gutes Thema! Neuer Versuch:
"Ich habe ein ganzes Holzhaus für mich und mein Scrapbooking"
"Was nützt dir das, wenn du mit leerem Kopf vor deinem Schreibtisch sitzt und dir absolut nichts einfällt!"  kam prompt die Antwort von Ja-Aber.
"Bald ist Frühling."
"Das kann aber noch locker zwei bis drei Monate dauern!"
"In meinem Bett ist es warm und kuschelig!"
"Ja aber -  hast Du das Chaos gesehen, welches im Schlafzimmer herrscht? Du solltest Deine Prioritäten neu überdenken. Vor lauter hinter den Kindern her räumen, schaffst Du es nicht mal in Deinem privaten Reich Ordnung zu halten" zeterte Ja Aber wieder von vorne los.
Frustriert setzte ich mich in meinem Bett auf und knipste das Licht wieder an. Der Hund blinzelte  verschlafen aus seinem Körbchen zu mir herüber.

Meinem kurzen Rund-um-Blick bot sich ein Szenario des Grauens: Wäscheberge türmten sich, hastig abgestellte Kartons, die mir im Flur den Weg versperrten, stapelten sich. Ein Riesen Wäscheständer auf dem die Wäsche seit Tagen trocken hing und ich noch nicht die Zeit gefunden hatte, sie zusammenzulegen, bog sich unter der Last und die Hälfte meines Kleiderschrankes verhüllten den völlig überladenen Schaukelstuhl zu einem unerkennbaren Etwas. Mein Bett erschien mir wie ein kleines verlorenes Boot, inmitten eines stürmisch grauen Ozeans der Unordnung.
"Siehste!" ätzte Ja-Aber triumphierend
"Ach! Halt doch einfach mal die Klappe" brummte ich, während ich die Beine aus dem Bett schwang und mir eine Strickjacke anzog.
Eine knappe halbe Stunde später war klar Schiff in meinem Schlafgemach!
Die Kisten waren in eine Ecke geräumt.
Die Wäsche zusammengelegt, der Ständer hinter dem Schrank verstaut.
Der Kleiderschrank wieder gut gefüllt und der Kater sprang zufrieden auf den wieder erkennbaren und freien Schaukelstuhl.
Ich kuschelte mich wieder in mein Bett und knipste das Licht aus.
"Mein Bett ist warm und kuschelig und mein Schlafzimmer gemütlich und aufgeräumt!"
Ich wartete, doch nur wohltuende Stille umfing mich.
Ja-Aber schien sich ganz offensichtlich beleidigt zurückgezogen zu haben.
Angespornt von meinem kleinen Erfolg dachte ich noch einmal ganz bewusst:
"Ich habe ein Dach über dem Kopf, mein Bett ist warm und kuschelig und mein Schlafzimmer gemütlich und aufgeräumt"
Und da war es: das kleine, zarte Schmetterlingsgefühl der Dankbarkeit im Bauch.
Gut!
Lächelnd drehte ich mich auf die Seite und schlief ein.

Freitag, 14. Januar 2011

Kleinanzeige: Kaufe Sonnenschein - zu jedem Preis!

Ich bin sonst eigentlich ein gut gelaunter, positiver, tatkräftiger Mensch, der sich von ein paar Regenschauern und Windböen nicht so schnell die Laune verderben lässt, aber - vielleicht lassen ja auch die Wechseljahre grüßen, oder aber meine Schilddrüse spielt wieder verrückt - ich komme im Moment einfach nicht aus meinem mentalen tiefen Tal.
Heute habe ich mich aufgerafft und bin zu Ikea gefahren, in der Hoffnung, dass sich meine Laune ein bisschen aufhellt. Dort war Winterschlussverkauf... aber Sonnenschein gab es dort auch nicht.
Ich glaube ich hätte den ganzen Laden aufgekauft, hätten sie welchen im Angebot gehabt.
Eine Freundin schrieb auf ihrer Facebookseite, dass sie gestern die ersten 3 Zwerghuhneier gefunden hat. Da sich ihre Hühner angeblich nie irren, schlussfolgerte sie, dass der Frühling "quasi" vor der Tür stehen würde.
Frühling im Januar?
Warum nicht!
Bin mittlerweile für jede Schandtat zu haben - die Hauptsache die Sonne scheint.

Donnerstag, 13. Januar 2011

Wenn die Normandie sich in ihr graues Kleid hüllt...

... dann überlege ich mir ernsthaft, ob ich nicht vielleicht doch in die Stadt ziehen sollte. Da gibt es vielleicht ein bisschen mehr Farbe.
Seit Tagen ist es wieder nur grau in grau, der Regen hat den Boden völlig aufgeweicht und die Gummistiefel und der Friesennerz sind meine ständigen Begleiter.
Ja, Ja ich weiß: wir sollten dankbar sein - sind die armen Australier doch noch so viel schlimmer dran.
Aber leider hilft das meiner Moral auch nicht gerade auf die Sprünge.
Januar ist für mich definitiv die schlimmste Jahreszeit, mal abgesehen davon dass es der Geburtsmonat von zweiter Tocher ist und vielleicht der von Enkeltochter wird.
Ich sehne mich nach himmelblau.
Der gute alte Monet hat schon gewusst, warum er ausgerechnet diese Farbe so oft in seinen Gemälden verwendet hat.

Dienstag, 11. Januar 2011

Scrapbooking Minialbum: Fächeralbum

Hat doch auch was Gutes, wenn frau ein bisschen langsamer treten muss, weil der Körper nicht ganz so mitspielt. Nutze die Zwangspause gerade, um mich mal mit meinen ganzen (vielen) Computerprogrammen auseinander zu setzen und entdecke dabei die ein oder andere Funktion, die mir bis dahin noch unbekannt war. So wusste ich zwar, dass man mit PICASA eine Fotocollage machen kann, dass man mit der neuen Version die Bilder innerhalb der Collage hin und herschieben kann, war mir aber neu. Das ist natürlich super praktisch für eine Scrapbooking - Präsentation: auf meinem SCRAPIA Blog gibt's die Bilder meines neuen Albums im Detail

Montag, 10. Januar 2011

Wenn der Mensch auf dem Weg der Besserung ist....

...dann glaubt er gleich wieder Bäume ausreißen zu können.
Ich wurde heute morgen eines Besseren belehrt!
Nachdem ich supergut ausgeschlafen und eigentlich fit ( so dachte ich zumindest) aufstand bekam ich den ersten Dämpfer, als ich den ausgeleerten und einmal quer in der Küche verteilten Inhalt meines Mülleimers, fein säuberlichst wieder einsammeln durfte. Ab und an schleicht sich mein schwarzer Bordercollie des Nächtens in die Küche und schaut, ob er noch was Fressbares in der Tonne findet. Vor allem, wen wir uns -so geschehen gestern Abend- ein schnelles Abendbrot vom MacDo gönnen. Der Duft der aus der übriggebliebenen Verpackung strömt, scheint eine unwiderstehliche Wirkung auf Hundenasen zu haben. Jedenfalls blieb mir beim vielen Bücken ziemlich schnell die Luft weg.
Beim Stall ausmisten eine Stunde später fingen dann auch meine Beine wieder an zu wackeln und ich denke mal, dass ich noch lange nicht wirklich über dem Berg bin....


PS.: Das mit dem Mülleimer hatte auch was Gutes, so nach dem Motto: in every cloud thre is a silver lining. Ich habe nämliche ein 50 Cent Stück gefunden, welches wohl aus Versehen beim Taschen ausräumen im Müll gelandet ist...

Sonntag, 9. Januar 2011

Wenn der Mensch krank ist...

...dann sollte er sich ausruhen!
So zumindest der gut gemeinte Rat einer Freundin.
Und da ich vor ein paar Tagen seit längerer Zeit mal wieder so richtig krank wurde und gestern gar nichts mehr ging, habe ich mich auf die Couch vor die Flimmerkiste gekuschelt und den ganzen Tag nur fern gesehen.
Heute geht es mir besser, wobei ich mir nicht sicher bin, ob es nun am Nichtstun lag oder mein System vom grausigen Fernsehprogramm gesund geschockt wurde. Nachdem ich ein paar Stunden hin und her zappte und von einer Wiederholung in die andere tappte, landete ich schließlich bei N24, eigentlich bei der ganzen Familie wegen den interessanten Reportagen beliebt. Leider war gestern der Tag der Naturkatastrophen und so sah ich wie unser schöner blauer Planet  von Vulkanen massakriert und von Meteoriten bombardiert wurde. Nicht wirklich sehr aufbauend für meine kranke Seele. Ich habe dann doch überraschend gut geschlafen, nicht vom Weltuntergang geträumt und war verhältnismäßig fit, wenn auch noch etwas schwach auf den Beinen. Und so machte ich einen großen Bogen um den Fernseher heute und widme mich mal wieder meinem Blog.
Ich hatte Lust auf ein bisschen frischen "Wind" und habe den alten Hintergrund gegen einen neuen ausgetauscht...
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