Es geht für ein paar Tage in die alte Heimat.
Das heißt im Klartext morgen früh so gegen vier Uhr aufstehen, spätestens um fünf im Auto sitzen, damit ich noch vor sieben, einigermaßen flüssig, um die Peripherique herum komme.
Was gäbe ich um eine Autobahn, die direkt von Rouen aus nach Metz führen würde.
Jetzt kann ich nur hoffen, dass es nicht allzu heiß wird.
Darmstadt wird bei dieser Affenhitze nämlich gleich ziemlich unerträglich.
Dienstag, 28. Juni 2011
Sonntag, 26. Juni 2011
Vielfalt Normandie - Man spricht deutsch
Heute ein Auszug aus einem Artikel der HNA. de
Er macht gerade die Runde unter uns deutschen Mädels, die -meist der Liebe wegen- vor vielen Jahren in die Normandie ausgewandert sind.
Ulrike und ihr normannisches Landhaus "Le Manoir du Four à Chaux"ist nur einen, zugegebenermaßen großen, Steinwurf über die Seine von mir entfernt.
Entfernungen werden hier in der Normandie ein bisschen großzügiger bemessen, als in Deutschland. Mal eben eine Stunde zu fahren, um in der nächsten größeren Stadt einkaufen zu fahren, ist hier an der Tagesordnung.
Den Link zu ihrem Bed and Breakfast findet ihr auch links in der Spalte.
Ulrike und all die anderen vielen deutschen Mädels, mich mit einbegriffen, auch bekannt unter dem Namen die "Gretel" - so der Spitzname eines französischen Ehemanns, der irgendwie hängen geblieben ist - sind ein völlig ungezwungener Haufen lustiger, normanisch-deutscher Ladies...die versuchen, sich regelmäßig zu treffen. Zum klatschen und tratschen, zum klönen zum Erfahrungen austauschen und - ganz wichtig!- zum essen.
Aber jetzt zum Artikel von Markus Schaller :
" Es ist schon ein Kreuz mit den Franzosen: Ihre Heimat ist so schön, dass sogar Gott dort wohnen soll. Doch gelten die Gallier als große Fremdsprachenmuffel, die ausländischen Touristen partout nicht mit Englisch entgegenkommen wollen. Geschweige denn mit Deutsch. Doch un moment: In der Normandie gibt es inzwischen eine ganze Reihe deutschsprachiger Anlaufpunkte. Unser Reporter Markus Schaller hat ausprobiert, ob man die Region tatsächlich ohne große Französischkenntnisse bereisen kann.
Restauriert: Ulrike Chanu hat ein Fachwerkhaus zur Bed & Breakfast-Unterkunft umgebaut. Copyright:Schaller
Da geht’s schon los: Irgendetwas mit „suprême d’oie“ steht auf der Speisekarte und die Kellnerin kann mir nicht erklären, was das ist. Aber sie lächelt freundlich. Es ist auch kein Foto vorhanden oder eine englischsprachige Karte. Ach, hätte ich doch in der Schule im Französischunterricht besser aufgepasst – oder sie im Englischunterricht. Man kann ja nicht verlangen, dass die Gastronomen in allen möglichen Urlaubsländern so gut Deutsch können wie die Italiener oder Spanier. Aber Allerweltsenglisch könnte es schon sein. Die Franzosen sind da anders: Wollen sie ans Meer, fahren sie an die Côte d’Azur. Wollen sie in die Berge, fahren sie in die Alpen. Wollen sie in eine Weltmetropole, fahren sie nach Paris. Da wird überall Französisch gesprochen. Wozu ins Ausland? Wozu Sprachen lernen?..."
Hier geht es weiter zum ganzen Artikel: Vielfalt Normandie - Man spricht deutsch
Er macht gerade die Runde unter uns deutschen Mädels, die -meist der Liebe wegen- vor vielen Jahren in die Normandie ausgewandert sind.
Ulrike und ihr normannisches Landhaus "Le Manoir du Four à Chaux"ist nur einen, zugegebenermaßen großen, Steinwurf über die Seine von mir entfernt.
Entfernungen werden hier in der Normandie ein bisschen großzügiger bemessen, als in Deutschland. Mal eben eine Stunde zu fahren, um in der nächsten größeren Stadt einkaufen zu fahren, ist hier an der Tagesordnung.
Den Link zu ihrem Bed and Breakfast findet ihr auch links in der Spalte.
Ulrike und all die anderen vielen deutschen Mädels, mich mit einbegriffen, auch bekannt unter dem Namen die "Gretel" - so der Spitzname eines französischen Ehemanns, der irgendwie hängen geblieben ist - sind ein völlig ungezwungener Haufen lustiger, normanisch-deutscher Ladies...die versuchen, sich regelmäßig zu treffen. Zum klatschen und tratschen, zum klönen zum Erfahrungen austauschen und - ganz wichtig!- zum essen.
Aber jetzt zum Artikel von Markus Schaller :
" Es ist schon ein Kreuz mit den Franzosen: Ihre Heimat ist so schön, dass sogar Gott dort wohnen soll. Doch gelten die Gallier als große Fremdsprachenmuffel, die ausländischen Touristen partout nicht mit Englisch entgegenkommen wollen. Geschweige denn mit Deutsch. Doch un moment: In der Normandie gibt es inzwischen eine ganze Reihe deutschsprachiger Anlaufpunkte. Unser Reporter Markus Schaller hat ausprobiert, ob man die Region tatsächlich ohne große Französischkenntnisse bereisen kann.
Restauriert: Ulrike Chanu hat ein Fachwerkhaus zur Bed & Breakfast-Unterkunft umgebaut. Copyright:Schaller
Da geht’s schon los: Irgendetwas mit „suprême d’oie“ steht auf der Speisekarte und die Kellnerin kann mir nicht erklären, was das ist. Aber sie lächelt freundlich. Es ist auch kein Foto vorhanden oder eine englischsprachige Karte. Ach, hätte ich doch in der Schule im Französischunterricht besser aufgepasst – oder sie im Englischunterricht. Man kann ja nicht verlangen, dass die Gastronomen in allen möglichen Urlaubsländern so gut Deutsch können wie die Italiener oder Spanier. Aber Allerweltsenglisch könnte es schon sein. Die Franzosen sind da anders: Wollen sie ans Meer, fahren sie an die Côte d’Azur. Wollen sie in die Berge, fahren sie in die Alpen. Wollen sie in eine Weltmetropole, fahren sie nach Paris. Da wird überall Französisch gesprochen. Wozu ins Ausland? Wozu Sprachen lernen?..."
Hier geht es weiter zum ganzen Artikel: Vielfalt Normandie - Man spricht deutsch
Donnerstag, 23. Juni 2011
@Stempelperle
Heute bin ich beim Surfen über folgenden Satz gestolpert:
Das ist der Anti-Satz schlechthin für jeden Blogger.
Umso mehr freut frau sich, wenn die Kommentare "beweisen" dass man doch Leser hat.
Danke für Deine vielen lieben Kommentare.
Und über Göga musste ich schmunzeln.
Er hat mein vollstes Mitleid.
;-) Bisous Pia
Und ein besonders dickes Bisous und Smiley für BF !
Schreiben kann jeder.
Nur lesen mags keiner.
Umso mehr freut frau sich, wenn die Kommentare "beweisen" dass man doch Leser hat.
Danke für Deine vielen lieben Kommentare.
Und über Göga musste ich schmunzeln.
Er hat mein vollstes Mitleid.
;-) Bisous Pia
Und ein besonders dickes Bisous und Smiley für BF !
Mittwoch, 22. Juni 2011
Es gibt gute und es gibt schlechte Tage...
...und über die schlechten Tag spreche ich nicht (mehr).
Geht Euch es Euch auch manchmal so?
Da klingelt das Telefon, ein Verwandter, Bekannter oder flüchtiger Freund ist dran und kaum hat man sich richtig hingesetzt, bekommt man eine Litanei von Jammern und penibler Aufzählung der diversen Krankheiten um die Ohren.
Legt man den Telefonhörer wieder hin, fühlt man sich total ausgelaugt, so als sei man einen Marathon gelaufen, und man wundert sich, warum die eigene Laune auf scheinbar magische Weise von super gut in den tiefsten Keller gerutscht ist.
Über Geld spricht man nicht!
So hieß einer der Erziehungsgrundsätze mit dem ich - wie wir alle, denke ich - groß geworden bin.
Wieso aber glaubt alle Welt, es sei völlig in Ordnung, ihre Mitmenschen, kaum fragt man sie wie es ihnen geht, mit allerlei Weh-wehchen bombardieren zu dürfen?
Die gängige Begrüßungsformel in Frankreich lautet:
'Bonjour! Comment ça va?' Guten Tag wie geht es (dir)?
Die korrekte Antwort lautet:
'Ca va bien et toi?' Es geht gut und Dir?
'Ca va, ca va!'
An dieser Stelle erwartet man keinen detaillierten Krankenbericht.
Im Idealfall freut man sich nur, dass man sich gerade zufällig über den Weg gelaufen ist und tauscht die neuesten Neuigkeiten aus.
Dann gibt es aber die Spezies, die nehmen das 'Wie geht es Dir?' wortwörtlich und überschütten ihren Zuhörer wie aus einem Füllhorn mit Katastrophen, Desaster und Armageddon!
Über Geld spricht man nicht!
Wieso aber eigentlich über Krankheiten und persönlichen Dramen?
Ich kann die Welt und meine Mitmenschen nicht ändern, aber ich kann mir an die eigene Nase greifen und das was mich bei anderen so sehr stört, schon mal bei mir ändern.
Über Geld spreche ich nicht!
Über schlechte Tage auch nicht!
Seit ein paar Monaten mache ich das jetzt so und habe kurioser Weise festgestellt, dass es mir im Großen und Ganzen (moralisch) viel besser geht.
Nein! Die schlechten Tage sind nicht wie magisch weggezaubert.
Ich habe immer noch schlechte Tage, ohne Frage.
Manchmal ist es die Gesundheit, manchmal das Chaos der Großfamilie, manchmal einfach nur die Laune, weil der linke Fuß zuerst aus dem Bett wollte.
Aber dadurch, dass ich es selbst nicht mehr ausführlichst im Gespräch, sei es jetzt am Telefon oder bei einem Treffen im Supermarkt, fein säuberlich durch kaue und meinen armen Mitmenschen mit meinen Geschichten zuspamme, richtet sich mein Augenmerk, und im gleichen Zuge des meines Zuhörers, immer öfter auf nette, positive Dinge.
Hast Du gesehen? Wir haben eine neuen Laden in Pont Audmer?
Es regnet! Na Gott sei Dank! Wir haben es dringend gebraucht!
Hast Du schon die großen neuen Windräder gesehen? Toll, dass sich jetzt auch die Normandie für grüne Energie stark macht!
Meine BF ist dabei ihr zweites Buch zu veröffentlichen!
Es gibt soviel Positives!
Wenn wir lernen unser Augenmerk darauf auszurichten, dann gibt es zwar immer noch Momente in denen wir Abends ins Bett gehen und denken: 'Mann, was für ein Sch... Tag heute!'
Aber die Antwort an uns selbst lautet:
'Na und? Morgen ist ein neuer Tag. Und der wird bestimmt viel besser!'
In diesem Sinne:
Ich wünsch' Euch was!
Geht Euch es Euch auch manchmal so?
Da klingelt das Telefon, ein Verwandter, Bekannter oder flüchtiger Freund ist dran und kaum hat man sich richtig hingesetzt, bekommt man eine Litanei von Jammern und penibler Aufzählung der diversen Krankheiten um die Ohren.
Legt man den Telefonhörer wieder hin, fühlt man sich total ausgelaugt, so als sei man einen Marathon gelaufen, und man wundert sich, warum die eigene Laune auf scheinbar magische Weise von super gut in den tiefsten Keller gerutscht ist.
Über Geld spricht man nicht!
So hieß einer der Erziehungsgrundsätze mit dem ich - wie wir alle, denke ich - groß geworden bin.
Wieso aber glaubt alle Welt, es sei völlig in Ordnung, ihre Mitmenschen, kaum fragt man sie wie es ihnen geht, mit allerlei Weh-wehchen bombardieren zu dürfen?
Die gängige Begrüßungsformel in Frankreich lautet:
'Bonjour! Comment ça va?' Guten Tag wie geht es (dir)?
Die korrekte Antwort lautet:
'Ca va bien et toi?' Es geht gut und Dir?
'Ca va, ca va!'
An dieser Stelle erwartet man keinen detaillierten Krankenbericht.
Im Idealfall freut man sich nur, dass man sich gerade zufällig über den Weg gelaufen ist und tauscht die neuesten Neuigkeiten aus.
Dann gibt es aber die Spezies, die nehmen das 'Wie geht es Dir?' wortwörtlich und überschütten ihren Zuhörer wie aus einem Füllhorn mit Katastrophen, Desaster und Armageddon!
Über Geld spricht man nicht!
Wieso aber eigentlich über Krankheiten und persönlichen Dramen?
Ich kann die Welt und meine Mitmenschen nicht ändern, aber ich kann mir an die eigene Nase greifen und das was mich bei anderen so sehr stört, schon mal bei mir ändern.
Über Geld spreche ich nicht!
Über schlechte Tage auch nicht!
Seit ein paar Monaten mache ich das jetzt so und habe kurioser Weise festgestellt, dass es mir im Großen und Ganzen (moralisch) viel besser geht.
Nein! Die schlechten Tage sind nicht wie magisch weggezaubert.
Ich habe immer noch schlechte Tage, ohne Frage.
Manchmal ist es die Gesundheit, manchmal das Chaos der Großfamilie, manchmal einfach nur die Laune, weil der linke Fuß zuerst aus dem Bett wollte.
Aber dadurch, dass ich es selbst nicht mehr ausführlichst im Gespräch, sei es jetzt am Telefon oder bei einem Treffen im Supermarkt, fein säuberlich durch kaue und meinen armen Mitmenschen mit meinen Geschichten zuspamme, richtet sich mein Augenmerk, und im gleichen Zuge des meines Zuhörers, immer öfter auf nette, positive Dinge.
Hast Du gesehen? Wir haben eine neuen Laden in Pont Audmer?
Es regnet! Na Gott sei Dank! Wir haben es dringend gebraucht!
Hast Du schon die großen neuen Windräder gesehen? Toll, dass sich jetzt auch die Normandie für grüne Energie stark macht!
Meine BF ist dabei ihr zweites Buch zu veröffentlichen!
Es gibt soviel Positives!
Wenn wir lernen unser Augenmerk darauf auszurichten, dann gibt es zwar immer noch Momente in denen wir Abends ins Bett gehen und denken: 'Mann, was für ein Sch... Tag heute!'
Aber die Antwort an uns selbst lautet:
'Na und? Morgen ist ein neuer Tag. Und der wird bestimmt viel besser!'
In diesem Sinne:
Ich wünsch' Euch was!
Sonntag, 19. Juni 2011
Taubenschlag: (Über-)Leben in der Großfamilie
Heute Nacht bin ich zweimal von die-Auffahrt-herauf-fahrenden Autos geweckt worden.
Einmal war es Sohnemann, der mit Freunden von einer Party zurück kam, dann Schwiegersohn der von seiner Arbeit im Hotel in das Bett seiner Liebsten eilte.
Unser Haus gleicht einem Taubenschlag.
Leute kommen und gehen. Ich weiß nie wer, wann kommt, bleibt oder geht, wie viel wir zum Essen am Tisch sitzen haben.
Der Kühlschrank gleicht einem Nimmersatt.
Ganz egal wieviel ich ihn hineinstecke, am nächsten Morgen herrscht gähnende Leere.
Und über das Aufräumen fange ich an dieser Stelle erst gar nicht an.
Nur soviel: wenn ich keinen Bock mehr habe, auf den Pfaden der Verwüstung, die meine Kinder tagtäglich hinterlassen zu wandeln - warum in aller Welt, verteilen sich sämtliche Klamotten vermischt mit klatschnassen Handtüchern auf dem Badezimmerboden? Oder wieso ist es unmöglich, das schmutzige Geschirr in die leere Geschirrspülmaschine zu räumen? Und wieso kann man die hunderttausend Turnschuhe nicht gleich in den Schuhschrank räumen?- , düse ich in meine Holzhaus ab.
Aber es sieht ganz so aus, als bin ich nicht allein von diesem speziellen Leid geplagt auf dieser Welt.
Heute kam eine witzige Mail von Elena. Danke!
Meine Damen!
Schwingt den Staubwedel, wenn Ihr es nicht lassen könnt.
Aber bedenkt....Eine Lage Staub beschützt das Holz darunter.
Ein Haus wird zu einem Heim, wenn man 'Ich liebe Dich' auf die Möbel schreiben kann.
Jedes Wochenende verbrachte ich mindestens 8 Stunden damit meine Haus auf Hochglanz zu wienern... für den Fall, dass jemand vorbei kommt.
Irgendwann merkte ich dass dieser 'Jemand' nie vorbei kam, denn der war zu beschäftigt, sein Leben zu leben und dabei mächtig Spaß zu haben.
Wenn mich HEUTE jemand besucht, muss ich 'Jemand' nicht mehr den Zustand meines Hauses erklären. Er interessiert sich nur noch für all die Dinge, die ich so gemacht habe, während ich damit beschäftigt war, mein Leben zu leben und Spaß zu haben.
Wenn Ihr das noch nicht ganz verstanden habt, dann beherzigt meinem Rat!
Das Leben ist so kurz!
Habt Spass!
Schwingt den Staubwedel, wenn Ihr es nicht lassen könnt....
Aber wäre es nicht besser, ein schönes Bild zu malen, einen Brief zu schreiben, Plätzchen und Kuchen zu backen, den Löffel ab zu lecken, ein paar Blumen zu sähen und über den Unterschied zwischen Bedürfnis und Bedürftigkeit zu meditieren?
Schwingt den Staubwedel, wenn Ihr es nicht lassen könnt...
Aber die Zeit ist knapp!
... um Wein zu trinken, in Flüssen zu schwimmen, auf Berge zu klettern, Musik zu hören, Bücher zu lesen, Freunde Wert zu schätzen, und das Leben zu leben...
Schwingt den Staubwedel, wenn Ihr es nicht lassen könnt.
Aber die Welt ist da draußen, mit der Sonne in Euren Augen, dem Wind in Euren Haaren, den leise rieselnden Schneeflocken, dem rauschenden Regen.
Dieser Tag ist einzigartig und kommt nie wieder.
Schwingt den Staubwedel, wenn Ihr es nicht lassen könnt...
Aber denkt daran: das Alter kommt und es nicht nicht gerade nett oder liebenswürdig.
Und wenn es soweit ist, dass Ihr gehen müsst - und gehen werdet Ihr müssen, eines Tages - dann werdet Ihr selbst zu Staub
Es ist nicht von Bedeutung was Ihr ansammelt , sondern was Ihr verteilt.
Nur das erzählt von Euch und wie Ihr Euer Leben gelebt habt.
Teilt diese Worte mit all den wundervollen Frauen in Eurem Leben.
ICH HABE ES GERADE GETAN
Einmal war es Sohnemann, der mit Freunden von einer Party zurück kam, dann Schwiegersohn der von seiner Arbeit im Hotel in das Bett seiner Liebsten eilte.
Unser Haus gleicht einem Taubenschlag.
Leute kommen und gehen. Ich weiß nie wer, wann kommt, bleibt oder geht, wie viel wir zum Essen am Tisch sitzen haben.
Der Kühlschrank gleicht einem Nimmersatt.
Ganz egal wieviel ich ihn hineinstecke, am nächsten Morgen herrscht gähnende Leere.
Und über das Aufräumen fange ich an dieser Stelle erst gar nicht an.
Nur soviel: wenn ich keinen Bock mehr habe, auf den Pfaden der Verwüstung, die meine Kinder tagtäglich hinterlassen zu wandeln - warum in aller Welt, verteilen sich sämtliche Klamotten vermischt mit klatschnassen Handtüchern auf dem Badezimmerboden? Oder wieso ist es unmöglich, das schmutzige Geschirr in die leere Geschirrspülmaschine zu räumen? Und wieso kann man die hunderttausend Turnschuhe nicht gleich in den Schuhschrank räumen?- , düse ich in meine Holzhaus ab.
Aber es sieht ganz so aus, als bin ich nicht allein von diesem speziellen Leid geplagt auf dieser Welt.
Heute kam eine witzige Mail von Elena. Danke!
Meine Damen!
Schwingt den Staubwedel, wenn Ihr es nicht lassen könnt.
Aber bedenkt....Eine Lage Staub beschützt das Holz darunter.
Ein Haus wird zu einem Heim, wenn man 'Ich liebe Dich' auf die Möbel schreiben kann.
Jedes Wochenende verbrachte ich mindestens 8 Stunden damit meine Haus auf Hochglanz zu wienern... für den Fall, dass jemand vorbei kommt.
Irgendwann merkte ich dass dieser 'Jemand' nie vorbei kam, denn der war zu beschäftigt, sein Leben zu leben und dabei mächtig Spaß zu haben.
Wenn mich HEUTE jemand besucht, muss ich 'Jemand' nicht mehr den Zustand meines Hauses erklären. Er interessiert sich nur noch für all die Dinge, die ich so gemacht habe, während ich damit beschäftigt war, mein Leben zu leben und Spaß zu haben.
Wenn Ihr das noch nicht ganz verstanden habt, dann beherzigt meinem Rat!
Das Leben ist so kurz!
Habt Spass!
Schwingt den Staubwedel, wenn Ihr es nicht lassen könnt....
Aber wäre es nicht besser, ein schönes Bild zu malen, einen Brief zu schreiben, Plätzchen und Kuchen zu backen, den Löffel ab zu lecken, ein paar Blumen zu sähen und über den Unterschied zwischen Bedürfnis und Bedürftigkeit zu meditieren?
Schwingt den Staubwedel, wenn Ihr es nicht lassen könnt...
Aber die Zeit ist knapp!
... um Wein zu trinken, in Flüssen zu schwimmen, auf Berge zu klettern, Musik zu hören, Bücher zu lesen, Freunde Wert zu schätzen, und das Leben zu leben...
Schwingt den Staubwedel, wenn Ihr es nicht lassen könnt.
Aber die Welt ist da draußen, mit der Sonne in Euren Augen, dem Wind in Euren Haaren, den leise rieselnden Schneeflocken, dem rauschenden Regen.
Dieser Tag ist einzigartig und kommt nie wieder.
Schwingt den Staubwedel, wenn Ihr es nicht lassen könnt...
Aber denkt daran: das Alter kommt und es nicht nicht gerade nett oder liebenswürdig.
Und wenn es soweit ist, dass Ihr gehen müsst - und gehen werdet Ihr müssen, eines Tages - dann werdet Ihr selbst zu Staub
Es ist nicht von Bedeutung was Ihr ansammelt , sondern was Ihr verteilt.
Nur das erzählt von Euch und wie Ihr Euer Leben gelebt habt.
Teilt diese Worte mit all den wundervollen Frauen in Eurem Leben.
ICH HABE ES GERADE GETAN
Donnerstag, 16. Juni 2011
Vintage Bilder: romantisch, antike Ansichtskarten und Fotos mit Film und Link
Vintage Bilder en masse:
Und ja, diesen Post gab es schon mal, aber diesmal habe ich (m)ein Filmchen hinzugefügt.
Ich liebe diese alten schwarzweiß Fotos und Ansichtskarten von anno dazumal.
Irgendwie haben die so was herrlich romantisch, kitschig, verträumtes, Heile Welt Schönes. Ich habe mittlerweile eine kleine Sammlung, die ich immer mal wieder für mein Scrapbooking benutze. Es ist aber nicht immer einfach lizenzfrei Fotos im Internet zu finden. Deshalb möchte ich mit Euch folgenden Link teilen:
Magic Moonlight Free Images
Und damit Ihr Euch konkret vorstellen könnt, wie man diese Bilder in ein Scrapbooking Minialbum Album integriert, schaut euch mal mein Video an:
Und ja, diesen Post gab es schon mal, aber diesmal habe ich (m)ein Filmchen hinzugefügt.
Ich liebe diese alten schwarzweiß Fotos und Ansichtskarten von anno dazumal.
Irgendwie haben die so was herrlich romantisch, kitschig, verträumtes, Heile Welt Schönes. Ich habe mittlerweile eine kleine Sammlung, die ich immer mal wieder für mein Scrapbooking benutze. Es ist aber nicht immer einfach lizenzfrei Fotos im Internet zu finden. Deshalb möchte ich mit Euch folgenden Link teilen:
Magic Moonlight Free Images
Und damit Ihr Euch konkret vorstellen könnt, wie man diese Bilder in ein Scrapbooking Minialbum Album integriert, schaut euch mal mein Video an:
Dienstag, 14. Juni 2011
Von lang auf kurz: die Nebenwirkungen eines Frisörbesuchs
"Wie fühlst du dich denn jetzt mit kurzen Haaren?" fragte mich eine Freundin gestern am Telefon.
"Ich kann mich dich mit kurzen Haaren irgendwie gar nicht vorstellen." fügte sie zweifelnd hinzu.
Als jahrzehntelange Langhaarträgerin muss ich ja zugeben, dass die Veränderung ziemlich radikal ist.
Im Nacken sind meine Haar kürzer als die vom Sohnemann. Und erst jetzt, ein paar Tage nach meinem Frisörbesuch, fange ich an, mich an das kühle Gefühl im Nacken zu gewöhnen.
Ganz ehrlich?
Nur wenige Stunden nach dem neuen Haarschnitt schob ich absolute Panik.
Nicht weil ich mir nicht gefiel, sondern weil ich Angst hatte, in den kommenden Tagen die Radikalkur zu bereuen und mich nach meinem hochgezwirbelten Zopf zu sehnen.
Um so überraschter bin ich, dass mir, eine knappe Woche später, meine langen Haare immer noch nicht fehlen.
"Ach weißt du", antwortete ich meiner Freundin. "Vorher fühlte ich mich wie ein Zwanzigjährige die alt geworden ist und jetzt fühle ich mich wie ein Ü-Fünfzigjährige die jung geblieben ist.
"Ich kann mich dich mit kurzen Haaren irgendwie gar nicht vorstellen." fügte sie zweifelnd hinzu.
Als jahrzehntelange Langhaarträgerin muss ich ja zugeben, dass die Veränderung ziemlich radikal ist.
Im Nacken sind meine Haar kürzer als die vom Sohnemann. Und erst jetzt, ein paar Tage nach meinem Frisörbesuch, fange ich an, mich an das kühle Gefühl im Nacken zu gewöhnen.
Ganz ehrlich?
Nur wenige Stunden nach dem neuen Haarschnitt schob ich absolute Panik.
Nicht weil ich mir nicht gefiel, sondern weil ich Angst hatte, in den kommenden Tagen die Radikalkur zu bereuen und mich nach meinem hochgezwirbelten Zopf zu sehnen.
Um so überraschter bin ich, dass mir, eine knappe Woche später, meine langen Haare immer noch nicht fehlen.
"Ach weißt du", antwortete ich meiner Freundin. "Vorher fühlte ich mich wie ein Zwanzigjährige die alt geworden ist und jetzt fühle ich mich wie ein Ü-Fünfzigjährige die jung geblieben ist.
Montag, 13. Juni 2011
Ein humoristischer Blick auf Frankreich in Bildern
In Bildern: Wie sehen sich die Franzosen? Wie sieht die Welt die Franzosen?
Frankreich aus dem Blickwinkel der Franzosen, die den Norden bewohnen...
Frankreich so wie es von den Bewohnern aus dem Süden gesehen wird....
Frankreich von einem Bewohner der Bretagne....
M'en fous = Iss wurscht
Terre Sacré = Heilige Erde
Frankreich aus dem Blickwinkel eines gewöhnlichen Spießers...
Chez moi = zuhause
la capitale = Hauptstadt
Frankreich aus dem Blickwinkel eines gebürtigen Parisers...
Plus belle ville du monde = die schönste Hauptstadt der Welt
Frankreich aus dem Blickwinkel eines einsamen Bauern ...
Ché moué = bei mir deheehm
So sieht ein Brummifahrer Frankreich.....
Lundi, Mardi, Mercredi = Montag, Dienstag, Freitag usw.
Maison = zu Hause
José Bové ist ein grüner Aktivist, der wegen seinen Überzeugungen auch schon mal ins Gefängnis geht...
Kultivierte Amerikaner sehen Frankreich so ....
charmants petits villages = hübsche kleine Städtchen
....der Rest der Amis so....
gens sales = schmutzige Leute
vieux cons = Idioten
communistes = Kommunisten
fromages qui puent = stinkende Käse
Angleterre = England
Frankreich aus dem Blickwinkel kultivierter Engländer.....
und dem Rest der Engländer....( Leser der Zeitschrift Sun)
frogs = Froschfresser
und zu guter Letzt Frankreich aus dem Blickwinkel eines Deutschen.....
vin blanc = Weisswein
vin rouge = Rotwein
rosé = Rosé Wein
châteaux = Schlösser
chouchen = alkoholisches Getränk auf Honigbasis
Frankreich aus dem Blickwinkel der Franzosen, die den Norden bewohnen...
Frankreich so wie es von den Bewohnern aus dem Süden gesehen wird....
Frankreich von einem Bewohner der Bretagne....
M'en fous = Iss wurscht
Terre Sacré = Heilige Erde
Frankreich aus dem Blickwinkel eines gewöhnlichen Spießers...
Chez moi = zuhause
la capitale = Hauptstadt
Frankreich aus dem Blickwinkel eines gebürtigen Parisers...
Plus belle ville du monde = die schönste Hauptstadt der Welt
Frankreich aus dem Blickwinkel eines einsamen Bauern ...
Ché moué = bei mir deheehm
So sieht ein Brummifahrer Frankreich.....
Lundi, Mardi, Mercredi = Montag, Dienstag, Freitag usw.
Maison = zu Hause
José Bové ist ein grüner Aktivist, der wegen seinen Überzeugungen auch schon mal ins Gefängnis geht...
Kultivierte Amerikaner sehen Frankreich so ....
charmants petits villages = hübsche kleine Städtchen
....der Rest der Amis so....
gens sales = schmutzige Leute
vieux cons = Idioten
communistes = Kommunisten
fromages qui puent = stinkende Käse
Angleterre = England
Frankreich aus dem Blickwinkel kultivierter Engländer.....
und dem Rest der Engländer....( Leser der Zeitschrift Sun)
frogs = Froschfresser
und zu guter Letzt Frankreich aus dem Blickwinkel eines Deutschen.....
vin blanc = Weisswein
vin rouge = Rotwein
rosé = Rosé Wein
châteaux = Schlösser
chouchen = alkoholisches Getränk auf Honigbasis
Sonntag, 12. Juni 2011
Universumsgeschichte: Der Leierkasten-Mann
Ich gehe mit großer Tochter einkaufen. Nachdem wir das Auto geparkt haben, greife ich in meiner Manteltasche nach dem Plastikchip für den Einkaufswagen.
"So ein Mist" sage ich frustriert zu Großer Tochter, die gerade die Einkaufstüten aus dem Auto holt.
"Ich habe den Chip im anderen Mantel!".
Ein Euro muss her.
In meinem Portemonnaie brauche ich gar nicht zu suchen, denn ich habe so gut wie nie Bargeld dabei und Große Tochter hat ihre Tasche gar nicht erst mitgenommen. Der Gedanke erst einmal quer durch den Einkaufsmarkt zu tigern, um am Empfang nach einem Plastik- Euro zu fragen, begeistert mich nicht sonderlich.
Doch wir haben Glück.
Nach einem kurzen Durchwühlen des mit Centimes randvoll gefüllten Aschenbecher meiner Kangoo, finden wir, versteckt in den Tiefen, einen einsamen, meine gute Laune rettenden Euro.
Auf dem Weg zu den in Reih und Glied aneinander geketteten Einkaufswagen, kommen wir an einem alten Mann mit einem wunderschönen Leierkasten vorbei.
Von der Sorte sieht man nicht mehr viel heutzutage.
( Dazu auch: Die Wirtschaftskrise und ihre sonderlichen Blüten )
Er steht am Eingang des Einkaufszentrums und mal abgesehen von der angeleinten Katze, die auf einem Brett neben dem Leierkasten liegt, hat der alte Mann was sympathisch Freundliches. Ganz spontan möchte ich ihm den Euro zustecken. Aber das geht ja leider nicht, da ich sonst keinen Einkaufswagen auslösen kann. Ich überlege kurz, ob ich nicht doch zum Ladenempfang sprinten soll, um mir einen Plastik Euro geben zu lassen, damit ich den echten Euro dem alten Mann zustecken kann. Aber Großer Tochter geht es nicht so prickelnd, und wir wollten noch in die Apotheke und zuhause wartet Kleine Tochter auf uns und....tausend Gründe und keine Zeit!
Traurig lächelnd und mit leicht schlechtem Gewissen gehe ich an dem alten Mann mit seiner schwarz-weißen Katze vorbei, Richtung Abstellplatz der Einkaufswagen.
Und da, direkt vor mir auf dem Boden, liegt ein weißer, abgenutzter, aber immer noch funktionsfähiger Plastik Euro!
Ich hebe ihn auf, schiebe ihn in den Schlitz und befreie den Einkaufswagen aus der Schlange.
Mit dem echten Euro immer noch in der Hand, gehe ich ganz nah an dem Leierkasten Mann vorbei. Als ich ihm direkt in die grauen verwaschenen Augen schaue, lächelt er mich schüchtern an und sein altes Gesicht legt sich in tausend Falten.
"Universum!" denke ich "Manchmal bist du einfach nur grandios und deine prompte Lieferungen hauen sogar einen alten, abgebrühten Besteller wie mich von den Socken!"
Ich strecke die Hand aus und drücke dem alten Mann den Euro in die Hand. Sein schüchternes Lächeln verwandelt sich in ein strahlendes Lachen. "Merci Madame!" sagt er mit ganz viel Wärme in der Stimme. "Que Dieu vous bénisse" Gott schütze Sie!
Wenn mich das Universum so unterstützt, immer wieder gerne!
PS:Habt Ihr auch eine Universumsgeschichte? Dann schickt sie mir! Ich nehme sie gerne in meine Sammlung auf.
PPS: Über jeden Kommentar freue ich mir ein Loch in den Bauch. Also ran an die Tastatur!
"So ein Mist" sage ich frustriert zu Großer Tochter, die gerade die Einkaufstüten aus dem Auto holt.
"Ich habe den Chip im anderen Mantel!".
Ein Euro muss her.
In meinem Portemonnaie brauche ich gar nicht zu suchen, denn ich habe so gut wie nie Bargeld dabei und Große Tochter hat ihre Tasche gar nicht erst mitgenommen. Der Gedanke erst einmal quer durch den Einkaufsmarkt zu tigern, um am Empfang nach einem Plastik- Euro zu fragen, begeistert mich nicht sonderlich.
Doch wir haben Glück.
Nach einem kurzen Durchwühlen des mit Centimes randvoll gefüllten Aschenbecher meiner Kangoo, finden wir, versteckt in den Tiefen, einen einsamen, meine gute Laune rettenden Euro.
Auf dem Weg zu den in Reih und Glied aneinander geketteten Einkaufswagen, kommen wir an einem alten Mann mit einem wunderschönen Leierkasten vorbei.
Von der Sorte sieht man nicht mehr viel heutzutage.
( Dazu auch: Die Wirtschaftskrise und ihre sonderlichen Blüten )
Er steht am Eingang des Einkaufszentrums und mal abgesehen von der angeleinten Katze, die auf einem Brett neben dem Leierkasten liegt, hat der alte Mann was sympathisch Freundliches. Ganz spontan möchte ich ihm den Euro zustecken. Aber das geht ja leider nicht, da ich sonst keinen Einkaufswagen auslösen kann. Ich überlege kurz, ob ich nicht doch zum Ladenempfang sprinten soll, um mir einen Plastik Euro geben zu lassen, damit ich den echten Euro dem alten Mann zustecken kann. Aber Großer Tochter geht es nicht so prickelnd, und wir wollten noch in die Apotheke und zuhause wartet Kleine Tochter auf uns und....tausend Gründe und keine Zeit!
Traurig lächelnd und mit leicht schlechtem Gewissen gehe ich an dem alten Mann mit seiner schwarz-weißen Katze vorbei, Richtung Abstellplatz der Einkaufswagen.
Und da, direkt vor mir auf dem Boden, liegt ein weißer, abgenutzter, aber immer noch funktionsfähiger Plastik Euro!
Ich hebe ihn auf, schiebe ihn in den Schlitz und befreie den Einkaufswagen aus der Schlange.
Mit dem echten Euro immer noch in der Hand, gehe ich ganz nah an dem Leierkasten Mann vorbei. Als ich ihm direkt in die grauen verwaschenen Augen schaue, lächelt er mich schüchtern an und sein altes Gesicht legt sich in tausend Falten.
"Universum!" denke ich "Manchmal bist du einfach nur grandios und deine prompte Lieferungen hauen sogar einen alten, abgebrühten Besteller wie mich von den Socken!"
Ich strecke die Hand aus und drücke dem alten Mann den Euro in die Hand. Sein schüchternes Lächeln verwandelt sich in ein strahlendes Lachen. "Merci Madame!" sagt er mit ganz viel Wärme in der Stimme. "Que Dieu vous bénisse" Gott schütze Sie!
Wenn mich das Universum so unterstützt, immer wieder gerne!
Noch mehr Universumsgeschichten
PS:Habt Ihr auch eine Universumsgeschichte? Dann schickt sie mir! Ich nehme sie gerne in meine Sammlung auf.
PPS: Über jeden Kommentar freue ich mir ein Loch in den Bauch. Also ran an die Tastatur!
Freitag, 10. Juni 2011
Der Zopf ist ab!
Das mit der Selbstwahrnehmung ist ja so eine Sache.
Im Spiegel findet man sich - außer natürlich früh am Morgen, gleich nach dem Aufstehen - ziemlich passabel. Aber wenn man dann von netten Mit-Bloggerinnen (Gruß an Bille) auf die geistreiche Idee gebracht wird, sich mal an einem Selbstpotrait zu versuchen, dann hört der Spaß ziemlich schnell wieder auf. Wer Lust zum mitmachen hat, nur zu! Hier der Link: Selbst-Potrait Challenge
Ich für meinen Teil, war von den Ergebnissen nicht sonderlich überzeugt, denn ich hatte echte Schwierigkeiten, die Frau, die mich da in 50zigfacher Version - dem Digital Apparat sei Dank - vom Computerscreen schief und leicht gekünstelt anlächelte, wieder zu erkennen.
Das soll ich sein?
Bin ich tatsächlich - ohne dass ich es mitbekommen habe - so alt geworden?
Mein Gott die Falten, um die Augen! Hilfe wo ist das Botox?
Sehen mich die anderen so schonungslos, wie ich mich gerade auf dem Bildschirm sehe?
Mein Gott wie schrecklich!
Aber was sage ich meinen Scrapbooking Schülerinnen immer, wenn sie nie Bilder von sich selbst verscrappen wollen?
"Nur zu! Denn in zehn Jahren wirst du auf diese Bilder zurückschauen und sagen: Mein Gott, was sah ich damals noch so jung und hübsch aus!" Nun darf ich die gleiche "bittere" Pille essen.
Gestern war ich beim Frisör.
Die Male die ich seit 1957 einen Frisörsalon von innen gesehen habe, kann man an einer Hand abzählen
Seit ich denken kann, trage ich die Haare lang, aber das permanent am-Hinterkopf-zusammen-Gebinde ging mir plötzlich tierisch auf den Keks.
Mir war nach einer drastischen Veränderung zumute!
Ich bin eben doch keine zwanzig mehr, auch wenn das mein Gehirn nicht immeer wahrhaben möchte. Und nicht, dass ich jetzt behaupten möchte, dass man lange Haare nur tragen darf, wenn man jung ist, aber ich hatte für mich das Gefühl, mit der immer gleichen langhaarigen Frisur einem Jugendbild von mir selbst hinterher zu rennen, welches- diese Erkenntnis verdanke ich dem Selbstpotraitexperiment - nicht mehr der Wirklichkeit entspricht.
Jetzt ist der Zopf ab und irgendwie habe ich das Gefühl, mit den langen "Zudeln" - so nannte sie meine Großmutter immer - auch ein paar Jahre verloren zu haben.
Also nochmal ran an den Fotoapparat und ein paar Bilder geschossen.
Zum Layout fürs Foto wurde ich von Bille inspiriert.
Im Spiegel findet man sich - außer natürlich früh am Morgen, gleich nach dem Aufstehen - ziemlich passabel. Aber wenn man dann von netten Mit-Bloggerinnen (Gruß an Bille) auf die geistreiche Idee gebracht wird, sich mal an einem Selbstpotrait zu versuchen, dann hört der Spaß ziemlich schnell wieder auf. Wer Lust zum mitmachen hat, nur zu! Hier der Link: Selbst-Potrait Challenge
Ich für meinen Teil, war von den Ergebnissen nicht sonderlich überzeugt, denn ich hatte echte Schwierigkeiten, die Frau, die mich da in 50zigfacher Version - dem Digital Apparat sei Dank - vom Computerscreen schief und leicht gekünstelt anlächelte, wieder zu erkennen.
Das soll ich sein?
Bin ich tatsächlich - ohne dass ich es mitbekommen habe - so alt geworden?
Mein Gott die Falten, um die Augen! Hilfe wo ist das Botox?
Sehen mich die anderen so schonungslos, wie ich mich gerade auf dem Bildschirm sehe?
Mein Gott wie schrecklich!
Aber was sage ich meinen Scrapbooking Schülerinnen immer, wenn sie nie Bilder von sich selbst verscrappen wollen?
"Nur zu! Denn in zehn Jahren wirst du auf diese Bilder zurückschauen und sagen: Mein Gott, was sah ich damals noch so jung und hübsch aus!" Nun darf ich die gleiche "bittere" Pille essen.
Gestern war ich beim Frisör.
Die Male die ich seit 1957 einen Frisörsalon von innen gesehen habe, kann man an einer Hand abzählen
Seit ich denken kann, trage ich die Haare lang, aber das permanent am-Hinterkopf-zusammen-Gebinde ging mir plötzlich tierisch auf den Keks.
Mir war nach einer drastischen Veränderung zumute!
Ich bin eben doch keine zwanzig mehr, auch wenn das mein Gehirn nicht immeer wahrhaben möchte. Und nicht, dass ich jetzt behaupten möchte, dass man lange Haare nur tragen darf, wenn man jung ist, aber ich hatte für mich das Gefühl, mit der immer gleichen langhaarigen Frisur einem Jugendbild von mir selbst hinterher zu rennen, welches- diese Erkenntnis verdanke ich dem Selbstpotraitexperiment - nicht mehr der Wirklichkeit entspricht.
Jetzt ist der Zopf ab und irgendwie habe ich das Gefühl, mit den langen "Zudeln" - so nannte sie meine Großmutter immer - auch ein paar Jahre verloren zu haben.
Also nochmal ran an den Fotoapparat und ein paar Bilder geschossen.
Zum Layout fürs Foto wurde ich von Bille inspiriert.
Sonntag, 5. Juni 2011
Universumsgeschichte: Skechers-Shape-Up
Dass frau der Werbung nicht mehr - oder nur bedingt - glauben kann, ist ein alter Hut.
Ich falle schon lange nicht mehr auf die Versprechungen von dichten, langen Wimpern, traumhaft dichtem Haar und makellosem, feinporigen, faltenfreien Teint oder flachen Bauch herein.
Dass mich Aktivia vor kurzem erwischt hat, ist ein erklärbarer Ausrutscher.
Den gibt es jetzt auch in Frankreich, in der ein Liter Packung, zum über die Cornflakes gießen.
Da meine großen Kinder noch nicht so Werbe-resistent sind wie ich, wurde dieser nun beim Einkauf in den Korb verfrachtet.
Ausprobieren geht über studieren und da ich seit meinen Schuldrüsenproblemen diverse Problemelchen habe, wenn es darum geht, sich der Nahrungsreste zu entledigen, war ich mir sicher, dass es zumindest nicht schaden kann.
Wie heißt es so schön: der Mensch denkt und der Boss von oben lenkt?
Nun ich denke mal, dass es dem Seniorchef im Himmel ziemlich am Allerwertesten vorbei geht, was mein Verdauungstrakt so tagtäglich treibt, aber nach einwöchigem Verzehr von dieser Aktivia Pseudo Buttermilch - richtige Buttermilch gibt es zu meinem Leidwesen in Frankreich nicht, nur lait fermenté, also saure Milch und die schmeckt bei weitem nicht so gut wie die vom Herrn Müller - hatte ich einen solchen gigantischen Blähbauch, dass mich Sohnemann spöttisch fragte, ob ich mir sicher sei, nicht mindestens im achten Monat schwanger zu sein. Frechdachs!
Nachdem ich in meinen Unterrichtsstunden mindestens fünfmal vor die Tür gehen musste, um mich diskret der Lüfte zu entledigen und mir irgendwann die vorgeschobenen Vorwände ausgingen, beendete ich das Experiment mit probiotischem Yoghurt über meine Cornflakes.
Werbung erzählt die Wahrheit?
Erzähl' mir was vom Weihnachtsmann!
Aber sie sind ja clever diese Werbefutzis.
Die wissen ja mittlerweile auch, dass ihnen keiner mehr was glaubt und haben den ein oder anderen Trick erfunden, damit die Falle immer wieder aufs Neue zuschnappt.
(Mehr dazu: Link unten)
Ohne es wirklich zu wollen, hielt ich nach diesen neuen Turnschuhen Ausschau.
Die, mit der hässlichen Wippsohle, im Internet für sagenhafte 99 Euro zu haben.
Also nicht, dass ich nicht bereit wäre einen Hunni für ein paar gute Fitnessschuhe auszugeben, aber nicht, nur weil mir die Werbung einen knackiges Hinterteil verspricht.
So wie bei den Wimpern, den Haaren und dem flachen Bauch.
Nein Danke!
Für weniger Geld würde ich mich vielleicht ja noch mal bequatschen lassen. Wer träumt nicht von einem festen straffen Hintern, aber nur für sehr viel weniger Geld.
Na, grinste ich frech in Richtung Himmel und schickte eine Challenge in die unendlichen Weiten des Universums: "Da wirst du dir wohl was einfallen lassen müssen! Gell?"
(Mehr Universums-geschichten und was es mit dem Universums-wünschen auf sich hat: "klick")
Tja, und gestern war ich bei Aldi.
In den Körben für die Wochenangebote lag ein einziger Schuhkarton mit Turnschuhen in Größe 42.
Ich lebe auf großem Fuß, was mir das Schuhe kaufen in Frankreich ziemlich schwer machen kann, und wenn ich Schuhe in meiner Größe sehe, muss ich zugreifen
"Aktive Turnschuhe" stand in schwarzer Blockschrift auf dem blau weißen Karton.
Nee, das glaub ich jetzt nicht, dachte ich und nahm die Turnschuhe aus der Packung.
Hervor kam eine perfekte Kopie der in der Werbung angepriesenen Fitnessschuhe für sage und schreibe 24€50.
Ein kurzer Test an meinem Fuß überzeugte mich von der bequemen Passform und schwupps waren die Teile im Einkaufswagen.
Ach ich liebe es, wenn Bestellungen vom Universum so prompt bearbeitet werden!
Subliminal messages in advertising
Ich falle schon lange nicht mehr auf die Versprechungen von dichten, langen Wimpern, traumhaft dichtem Haar und makellosem, feinporigen, faltenfreien Teint oder flachen Bauch herein.
Dass mich Aktivia vor kurzem erwischt hat, ist ein erklärbarer Ausrutscher.
Den gibt es jetzt auch in Frankreich, in der ein Liter Packung, zum über die Cornflakes gießen.
Da meine großen Kinder noch nicht so Werbe-resistent sind wie ich, wurde dieser nun beim Einkauf in den Korb verfrachtet.
Ausprobieren geht über studieren und da ich seit meinen Schuldrüsenproblemen diverse Problemelchen habe, wenn es darum geht, sich der Nahrungsreste zu entledigen, war ich mir sicher, dass es zumindest nicht schaden kann.
Wie heißt es so schön: der Mensch denkt und der Boss von oben lenkt?
Nun ich denke mal, dass es dem Seniorchef im Himmel ziemlich am Allerwertesten vorbei geht, was mein Verdauungstrakt so tagtäglich treibt, aber nach einwöchigem Verzehr von dieser Aktivia Pseudo Buttermilch - richtige Buttermilch gibt es zu meinem Leidwesen in Frankreich nicht, nur lait fermenté, also saure Milch und die schmeckt bei weitem nicht so gut wie die vom Herrn Müller - hatte ich einen solchen gigantischen Blähbauch, dass mich Sohnemann spöttisch fragte, ob ich mir sicher sei, nicht mindestens im achten Monat schwanger zu sein. Frechdachs!
Nachdem ich in meinen Unterrichtsstunden mindestens fünfmal vor die Tür gehen musste, um mich diskret der Lüfte zu entledigen und mir irgendwann die vorgeschobenen Vorwände ausgingen, beendete ich das Experiment mit probiotischem Yoghurt über meine Cornflakes.
Werbung erzählt die Wahrheit?
Erzähl' mir was vom Weihnachtsmann!
Aber sie sind ja clever diese Werbefutzis.
Die wissen ja mittlerweile auch, dass ihnen keiner mehr was glaubt und haben den ein oder anderen Trick erfunden, damit die Falle immer wieder aufs Neue zuschnappt.
(Mehr dazu: Link unten)
Ohne es wirklich zu wollen, hielt ich nach diesen neuen Turnschuhen Ausschau.
Die, mit der hässlichen Wippsohle, im Internet für sagenhafte 99 Euro zu haben.
Also nicht, dass ich nicht bereit wäre einen Hunni für ein paar gute Fitnessschuhe auszugeben, aber nicht, nur weil mir die Werbung einen knackiges Hinterteil verspricht.
So wie bei den Wimpern, den Haaren und dem flachen Bauch.
Nein Danke!
Für weniger Geld würde ich mich vielleicht ja noch mal bequatschen lassen. Wer träumt nicht von einem festen straffen Hintern, aber nur für sehr viel weniger Geld.
Na, grinste ich frech in Richtung Himmel und schickte eine Challenge in die unendlichen Weiten des Universums: "Da wirst du dir wohl was einfallen lassen müssen! Gell?"
(Mehr Universums-geschichten und was es mit dem Universums-wünschen auf sich hat: "klick")
Tja, und gestern war ich bei Aldi.
In den Körben für die Wochenangebote lag ein einziger Schuhkarton mit Turnschuhen in Größe 42.
Ich lebe auf großem Fuß, was mir das Schuhe kaufen in Frankreich ziemlich schwer machen kann, und wenn ich Schuhe in meiner Größe sehe, muss ich zugreifen
"Aktive Turnschuhe" stand in schwarzer Blockschrift auf dem blau weißen Karton.
Nee, das glaub ich jetzt nicht, dachte ich und nahm die Turnschuhe aus der Packung.
Hervor kam eine perfekte Kopie der in der Werbung angepriesenen Fitnessschuhe für sage und schreibe 24€50.
Ein kurzer Test an meinem Fuß überzeugte mich von der bequemen Passform und schwupps waren die Teile im Einkaufswagen.
Ach ich liebe es, wenn Bestellungen vom Universum so prompt bearbeitet werden!
Subliminal messages in advertising
Freitag, 3. Juni 2011
Mein Gurken Debakel
Ich war heute beim Einkaufen und stand vor den Gurken.
Aus Belgien.
50 Cent das Stück. Die zweite gratis!
Macht summa sumarum 25 Cent pro Gurke.
Gigantisch!
Schade, dass nicht auch Benzinpreise so in den Keller fallen können. Da würden die Ölscheichs zur Abwechslung mal echt alt aussehen.
"Dream on Darling" höre ich sie gerade über das Mittelmeer pfeifen.
Gurken und Tomate sind mein Obstersatz, da ich gegen alles was wie Apfel, Birne oder Pflaume aussieht, allergisch bin. Es sei denn, die Früchte stammen von den eigenen Bäumen.
Die sind aber noch nicht so weit.
Und wenn das mit dem Regen so weiter geht, wird die Ernte dieses Jahr wohl eher spärlich ausfallen und ich kann meine Vitamin-Reserven nicht einmal im Herbst auffüllen.
So stand ich nun vor dem Gemüseregal im Supermarkt, schaute mich um und beobachtet verstohlen die anderen Kunden.
Ich tat so, als überlegte ich noch und griff dann erst einmal zu den Tomaten.
Die sind aus der Bretagne.
Da bin ich auf der sicheren Seite. Hoffentlich!
Beim Salat brauche ich nicht lange zu überlegen, den esse ich sowieso nicht.
Erstens hat Salat den gleichen Nährwert wie Papier und heute morgen um kurz vor sieben, bei meiner ersten Tasse Kaffee, bin ich zudem noch über einen Artikel in der Daily Mail (Link unten) gestolpert, der mir Salat auf ewiglich mies gemacht hat.
Und genau da liegt mein Hase im Pfeffer begraben.
Als Deutsche, mit einem großen Briten verheiratet, und in Frankreich lebend, bekomme ich an drei Fronten die verschiedene Auslegung der Welt News mit. Wie schon bei dem AKW Unfall Fukushima (Frankreich und seine Atomkraft) reagieren die Franzosen gallisch gelassen, verweisen auf die Sicherheit der französischen Produkte, während sich in Deutschland deutliche Unruhe (und Verschwörungstheorien) breit machen. Die Engländer glauben sich als Inselbewohner wohl auch noch weit ab vom Schuss und erwähnen die EHEK Infektion "noch" unter ferner liefen.
Ich habe die Gurken liegen lassen.
Sie sahen nicht wirklich knackig frisch aus und ich griff dann doch lieber zu den Paprika.
Die kommen aus Spanien!
Wie die verseuchten Gurken. Aber Nein! Da gab es ja Entwarnung!
Und trotzdem - der Makel bleibt haften.
Sogar bei den sonst so stoischen Franzosen.
An der Kasse habe ich mich nochmal umgeschaut.
Kein einziger hatte eine Gurke im Einkaufswagen.
Daily Mail: How safe is your salad? E.coli is just one of many threats lurking in a supermarket salad
Aus Belgien.
50 Cent das Stück. Die zweite gratis!
Macht summa sumarum 25 Cent pro Gurke.
Gigantisch!
Schade, dass nicht auch Benzinpreise so in den Keller fallen können. Da würden die Ölscheichs zur Abwechslung mal echt alt aussehen.
"Dream on Darling" höre ich sie gerade über das Mittelmeer pfeifen.
Gurken und Tomate sind mein Obstersatz, da ich gegen alles was wie Apfel, Birne oder Pflaume aussieht, allergisch bin. Es sei denn, die Früchte stammen von den eigenen Bäumen.
Die sind aber noch nicht so weit.
Und wenn das mit dem Regen so weiter geht, wird die Ernte dieses Jahr wohl eher spärlich ausfallen und ich kann meine Vitamin-Reserven nicht einmal im Herbst auffüllen.
So stand ich nun vor dem Gemüseregal im Supermarkt, schaute mich um und beobachtet verstohlen die anderen Kunden.
Ich tat so, als überlegte ich noch und griff dann erst einmal zu den Tomaten.
Die sind aus der Bretagne.
Da bin ich auf der sicheren Seite. Hoffentlich!
Beim Salat brauche ich nicht lange zu überlegen, den esse ich sowieso nicht.
Erstens hat Salat den gleichen Nährwert wie Papier und heute morgen um kurz vor sieben, bei meiner ersten Tasse Kaffee, bin ich zudem noch über einen Artikel in der Daily Mail (Link unten) gestolpert, der mir Salat auf ewiglich mies gemacht hat.
Und genau da liegt mein Hase im Pfeffer begraben.
Als Deutsche, mit einem großen Briten verheiratet, und in Frankreich lebend, bekomme ich an drei Fronten die verschiedene Auslegung der Welt News mit. Wie schon bei dem AKW Unfall Fukushima (Frankreich und seine Atomkraft) reagieren die Franzosen gallisch gelassen, verweisen auf die Sicherheit der französischen Produkte, während sich in Deutschland deutliche Unruhe (und Verschwörungstheorien) breit machen. Die Engländer glauben sich als Inselbewohner wohl auch noch weit ab vom Schuss und erwähnen die EHEK Infektion "noch" unter ferner liefen.
Ich habe die Gurken liegen lassen.
Sie sahen nicht wirklich knackig frisch aus und ich griff dann doch lieber zu den Paprika.
Die kommen aus Spanien!
Wie die verseuchten Gurken. Aber Nein! Da gab es ja Entwarnung!
Und trotzdem - der Makel bleibt haften.
Sogar bei den sonst so stoischen Franzosen.
An der Kasse habe ich mich nochmal umgeschaut.
Kein einziger hatte eine Gurke im Einkaufswagen.
Daily Mail: How safe is your salad? E.coli is just one of many threats lurking in a supermarket salad
Mittwoch, 1. Juni 2011
Mein Spruch des Monats
Freunde sind Menschen,
die fragen wie es uns geht,
um sich dann die Zeit nehmen,
die Antwort anzuhören
Abonnieren
Posts (Atom)

























