Gestern habe ich mit meiner BF telefoniert.
Das heißt - eigentlich hat sie mit mir telefoniert, denn ich war zum Reden viel zu ausgelaugt.
Das Leben in meiner Großfamilie verlangt mir einiges ab.
Das muss sie mit bekommen haben, denn heute bekam ich ein liebe aufmunternde Mail in der sie mir von ihrer Großmutter erzählte, deren Haustüre wie eine Katzenklappe ständig in Aktion war und sich permanent für die vielen Familienmitglieder hin und her bewegte.
Ja ... das ist ein schöner Vergleich mit der Katzenklappe - nur an die in meinem Haus habe ich mich in den letzten 20 Jahren gewöhnt.
Die bekomme ich gar nicht mehr mit.
Unser Haus war und ist immer ein offenes Haus für alle Freunde unserer Kinder. In den langen warmen Wochen in den Sommerferien tobten hier gut und gerne regelmäßig 6 - 10 Kinder durch Haus und Garten. Irgendwo existiert auch noch ein Bild von der langen Reihe der Schuhe, die jeder Besucher an der Küchentür auszog und fein säuberlich neben die seines Vorgängers stellte. Damit hatte es sich dann allerdings mit der Disziplin, danach tollten und lachten sie sich durch die Kinderzimmer, ergossen sich wie gefräßige kleine Raupen in meine Küche und blieben meist auch über Nacht.
Es ist die Katzenklappe in meinem Kopf, die mir im Moment so zu schaffen macht.
Jeder scheint zu glauben, den absoluten Anspruch an meine Aufmerksamkeit, Zuneigung, Zustimmung ect zu haben.
Ich bin zeitgleich Richter, Strafverteidiger, Staatsanwalt.
Buchhalter, Finanzberater,Vermögensverwalter.
Tierarzt,Tierpfleger, Stallbursche.
Seelentröster, Psychater, Krankenschwester.
Computerexperte, Hausmeister, Taxifahrer.
Hotelchefin, Köchin, Zimmermädchen.
Und das immer und überall und fast 24 minus 8 Stunden Schlaf am Tag.
Egal, ob ich am Computer sitze, unter der Dusche bin, telefoniere, unterrichte oder gerade Holz für den Kamin ran schaffe, die Katzenklappe in meinem Kopf kommt im Moment einfach nicht zur Ruhe.
Aber gut
Das wird auch wieder
Heute Abend sind alle meine Katzen auf der Pirsch und ich werde mich mit einem Gläschen Rotwein von die Glotze hocken und "Brothers und Sisters" auf Sixx anschauen. Danach werde ich mit dem wohligen Gefühl ins Bett gehen, dass ich nicht die Einzige bin, die so eine verrückte, laute, sich liebende Familie hat und mir anschließend in einem totenstillen Haus die letzten Kapitel von Barbara Erskine's "Lady of Hay" zu Gemüte führen.
Samstag, 26. Februar 2011
Mittwoch, 23. Februar 2011
Alle haben Ferien....
nur ich nicht!
Gut!
Ich sollte mich nicht beschweren, denn zumindest bin ich für eine Woche die Stallarbeiten los und kann meine armen Ellenbogen und Handgelenke schonen. Die haben den "Ruhestand" zwar noch nicht so ganz begriffen und tun vor allem in der Nacht weh - aber hey - wozu gibt es Schmerztabletten.
Irgendwie ist das alles total verrückt.
Da habe ich jahrelang Rückenschmerzen, renne von Pontius zu Pilatus, von einem Spezialisten zum anderen werde eingescannt, verbogen, gezogen, gespritzt, soll sogar zum Psychologen in die Schmerztherapie und mache Wassergymnastik - nichts hilft! - und dann muss ich, der Ausbildung meiner Tochter zuliebe, wieder das Stall ausmisten übernehmen und - Puff! Peng! Boing! - die Rückenmuskulatur entwickelt sich, ohne dass ich es so wirklich mitbekomme, wie bei "Der unglaubliche Hulk" und weg sind se, die Schmerzen.
Also zumindest im Rücken.
Dort haben sie sich beleidigt verzogen und beschweren sich nun in den Ellenbogen, denn so eine Mistgabel voll mit nassem Stroh und Pferdeäppel ist tierisch schwer.
Das bis zu hundert mal am Morgen, da weisste was Du geschafft hast.
Da das ja nun ausfällt, habe ich streng genommen eigentlich auch Ferien und nutze die "viele" Zeit, in dem ich meine Kurse und vor allem den im März stattfindenden Scrapbookingworkshop - na das ist doch mal ein Wort fürs Galgenmännchen - in der Nähe von Paris vorbereite.
Habe in den letzten Tagen kaum mein Holzhaus verlassen.
Natürlich kam wieder Panik auf, weil, wann immer ich ein neues Projekt anfange, bin ich felsenfest davon überzeugt, dass mir nix Neues einfällt. Aber irgendwie geht es dann doch irgendwie. Jetzt bin ich soweit wieder up to date, habe ein wunderschönes, romantisch rosarotes Album kreiert und habe es sogar geschafft meine beiden Blog zu füttern.
Na wer sagt es denn?!
Geht halt nichts über Ferien!
Gut!
Ich sollte mich nicht beschweren, denn zumindest bin ich für eine Woche die Stallarbeiten los und kann meine armen Ellenbogen und Handgelenke schonen. Die haben den "Ruhestand" zwar noch nicht so ganz begriffen und tun vor allem in der Nacht weh - aber hey - wozu gibt es Schmerztabletten.
Irgendwie ist das alles total verrückt.
Da habe ich jahrelang Rückenschmerzen, renne von Pontius zu Pilatus, von einem Spezialisten zum anderen werde eingescannt, verbogen, gezogen, gespritzt, soll sogar zum Psychologen in die Schmerztherapie und mache Wassergymnastik - nichts hilft! - und dann muss ich, der Ausbildung meiner Tochter zuliebe, wieder das Stall ausmisten übernehmen und - Puff! Peng! Boing! - die Rückenmuskulatur entwickelt sich, ohne dass ich es so wirklich mitbekomme, wie bei "Der unglaubliche Hulk" und weg sind se, die Schmerzen.
Also zumindest im Rücken.
Dort haben sie sich beleidigt verzogen und beschweren sich nun in den Ellenbogen, denn so eine Mistgabel voll mit nassem Stroh und Pferdeäppel ist tierisch schwer.
Das bis zu hundert mal am Morgen, da weisste was Du geschafft hast.
Da das ja nun ausfällt, habe ich streng genommen eigentlich auch Ferien und nutze die "viele" Zeit, in dem ich meine Kurse und vor allem den im März stattfindenden Scrapbookingworkshop - na das ist doch mal ein Wort fürs Galgenmännchen - in der Nähe von Paris vorbereite.
Habe in den letzten Tagen kaum mein Holzhaus verlassen.
Natürlich kam wieder Panik auf, weil, wann immer ich ein neues Projekt anfange, bin ich felsenfest davon überzeugt, dass mir nix Neues einfällt. Aber irgendwie geht es dann doch irgendwie. Jetzt bin ich soweit wieder up to date, habe ein wunderschönes, romantisch rosarotes Album kreiert und habe es sogar geschafft meine beiden Blog zu füttern.
Na wer sagt es denn?!
Geht halt nichts über Ferien!
Montag, 14. Februar 2011
Leben in der Großfamilie
„Wie ist es denn so, das Leben in der Großfamilie?“ fragt mich meine BF gestern am Telefon.
„Chaotisch, turbulent, nie leise. Die ein oder andere Katastrophe immer um die Ecke. Anstrengend, nervenaufreibend, ermüdend............ aber wohl die schönste Zeit meines Lebens“ antwortete ich spontan.
„Manchmal möchte ich alles hinwerfen, mich für eine Weile auf eine einsame Insel retten, tief durchatmen und es in vollen Zügen genießen, meinen Kopf und meine Gedanken für mich zu haben.
Im nächsten Moment bin ich aber unbeschreiblich glücklich und dankbar, meine vier Wochen alte Enkeltochter so hautnah und rund um die Uhr miterleben zu dürfen.“
Als Kleine schwangere Tochter uns Ende letzten Jahres eröffnete, unter gar keinen Umständen ihr Baby allein, weit weg von der Family zu bekommen und sie mit Sack und Pack und Freund von der Bretagne wieder in die Normandie zog, ohne Aussicht auf einen festen Job und Wohnung, muss ich gestehen, dass mir der Allerwerteste mächtig auf Grundeis ging.
Unser Haus ist groß und kann locker eine Minifamily aufnehmen, aber mein Schottengatte arbeitet im 160km entfernten Paris, ist viel unterwegs, selten zuhause und kann mich, wenn, dann nur moralisch unterstützen. Seit mehr als 2 Jahrzenten schmeiße ich unseren deutsch-schottisch-normannischen Haushalt, Kindergarten, Zoo und Garten als, -wie heisst es so schön in der Werbung?- „Führungskraft eines sehr erfolgreichen kleinen Familienunternehmens“ fast ausschließlich allein, arbeite in den Sommer-Wochenenden an der Rezeption in einem Hotel und habe vor 5 Jahren auch noch meine kleine Scrapbooking Firma gegründet.
Ich meine, der Mensch braucht schließlich einen Ausgleich, oder?
Bei der Vorstellung, dass meine eigentlich schon flügge gewordenen Kleine Tochter wieder für eine Weile mit Sack und Pack und Baby bei uns einzieht, schrien mein Deutschsein und meine festgefahrenen Wertvorstellungen, wie man was, wie, und in welcher Reihenfolge macht, wochenlang in Panik um die Wette.
Wann lerne ich eigentlich, dass es bei uns nie läuft wie in anderen Familien und ich meine alemannische Ordentlichkeit und Gründlichkeit besser erst mal bis auf weiteres in den hintersten Winkel meines schönen, alten, heruntergewirtschafteten, normannischen Landhaus verschiebe?
Meine Nerven würden es mir sicherlich danken!
Aber so chaotisch es im Moment auch bei uns auch zugeht, - bei dem Gedanken an unerwarteten Besuch bekomme ich Panikattacken - so toll ist es, ein so kleines Menschenkind sich von Tag zu Tag entwickeln zu sehen.
Hätte Kleine Tochter alles nach den Regeln von "Man macht das so" gemacht, könnte ich Enkelkind nie so spontan beim Baden, Stillen, Schlafen beobachten.
In diesem Sinne: Tschüss deutsche Ordnung und Bonjour französisches Durcheinander!
„Chaotisch, turbulent, nie leise. Die ein oder andere Katastrophe immer um die Ecke. Anstrengend, nervenaufreibend, ermüdend............ aber wohl die schönste Zeit meines Lebens“ antwortete ich spontan.
„Manchmal möchte ich alles hinwerfen, mich für eine Weile auf eine einsame Insel retten, tief durchatmen und es in vollen Zügen genießen, meinen Kopf und meine Gedanken für mich zu haben.
Im nächsten Moment bin ich aber unbeschreiblich glücklich und dankbar, meine vier Wochen alte Enkeltochter so hautnah und rund um die Uhr miterleben zu dürfen.“
Als Kleine schwangere Tochter uns Ende letzten Jahres eröffnete, unter gar keinen Umständen ihr Baby allein, weit weg von der Family zu bekommen und sie mit Sack und Pack und Freund von der Bretagne wieder in die Normandie zog, ohne Aussicht auf einen festen Job und Wohnung, muss ich gestehen, dass mir der Allerwerteste mächtig auf Grundeis ging.
Unser Haus ist groß und kann locker eine Minifamily aufnehmen, aber mein Schottengatte arbeitet im 160km entfernten Paris, ist viel unterwegs, selten zuhause und kann mich, wenn, dann nur moralisch unterstützen. Seit mehr als 2 Jahrzenten schmeiße ich unseren deutsch-schottisch-normannischen Haushalt, Kindergarten, Zoo und Garten als, -wie heisst es so schön in der Werbung?- „Führungskraft eines sehr erfolgreichen kleinen Familienunternehmens“ fast ausschließlich allein, arbeite in den Sommer-Wochenenden an der Rezeption in einem Hotel und habe vor 5 Jahren auch noch meine kleine Scrapbooking Firma gegründet.
Ich meine, der Mensch braucht schließlich einen Ausgleich, oder?
Bei der Vorstellung, dass meine eigentlich schon flügge gewordenen Kleine Tochter wieder für eine Weile mit Sack und Pack und Baby bei uns einzieht, schrien mein Deutschsein und meine festgefahrenen Wertvorstellungen, wie man was, wie, und in welcher Reihenfolge macht, wochenlang in Panik um die Wette.
Wann lerne ich eigentlich, dass es bei uns nie läuft wie in anderen Familien und ich meine alemannische Ordentlichkeit und Gründlichkeit besser erst mal bis auf weiteres in den hintersten Winkel meines schönen, alten, heruntergewirtschafteten, normannischen Landhaus verschiebe?
Meine Nerven würden es mir sicherlich danken!
Aber so chaotisch es im Moment auch bei uns auch zugeht, - bei dem Gedanken an unerwarteten Besuch bekomme ich Panikattacken - so toll ist es, ein so kleines Menschenkind sich von Tag zu Tag entwickeln zu sehen.
Hätte Kleine Tochter alles nach den Regeln von "Man macht das so" gemacht, könnte ich Enkelkind nie so spontan beim Baden, Stillen, Schlafen beobachten.
In diesem Sinne: Tschüss deutsche Ordnung und Bonjour französisches Durcheinander!
Samstag, 12. Februar 2011
Das erste Lächeln
Das erste Lächeln ist das schönste!
Noch ist es nicht Personen bezogen und mehr oder weniger spontan in alle Richtungen aber einfach nur zuckersüss:
Noch ist es nicht Personen bezogen und mehr oder weniger spontan in alle Richtungen aber einfach nur zuckersüss:
Mittwoch, 9. Februar 2011
Was sind das für Leute, die zu dir zum Scrapbooking Unterricht kommen?
... fragte mich letztens eine deutsche Freundin, die mit mir - und noch vielen anderen Deutschen übrigens - hier in der Normandie lebt.
Ich war erst ein bisschen perplex, da ich nicht recht wusste, was ich darauf antworten sollte.
Irgendwie blieb die Frage aber in meinem Kopf hängen.
Ja, was sind das für Leute?
Was macht einen Scrapbooker eigentlich aus?
Ganz ehrlich? Ich habe keine Ahnung!
Ich weiß eigentlich nur, dass die Kursnachmittage mit meinen "Mädels" immer unglaublich lustig sind, wir viel lachen und schnattern, und dabei meist wunderschöne Fotoalben herauskommen.
Scrapbooking ist ein Virus, von dem man, wenn man ihn mal erwischt hat, einfach nicht mehr loskommt. Man verliebt sich in die wunderschönen Papiere, die manchmal zu schade zum zerschneiden sind, und sie kreativ umzusetzen, ist für mich schon fast zu einem Grundbedürfnis geworden.
Frag einen Maler warum er malt, einen Sänger warum er singt, einen Autor warum er schreibt.
Letztlich ist das alles nur eine Ausdruck von Kreativität, die wir alle in uns haben.
Der Scrapbooker malt, singt und schreibt mit Papier.
Der Scrapbooker ist ein Künstler, der Spaß an seiner Kreativität hat und sie gerne mit anderen teilt.
Eben wie ein Maler, ein Sänger, ein Autor....
Ich war erst ein bisschen perplex, da ich nicht recht wusste, was ich darauf antworten sollte.
Irgendwie blieb die Frage aber in meinem Kopf hängen.
Ja, was sind das für Leute?
Was macht einen Scrapbooker eigentlich aus?
Ganz ehrlich? Ich habe keine Ahnung!
Ich weiß eigentlich nur, dass die Kursnachmittage mit meinen "Mädels" immer unglaublich lustig sind, wir viel lachen und schnattern, und dabei meist wunderschöne Fotoalben herauskommen.
Scrapbooking ist ein Virus, von dem man, wenn man ihn mal erwischt hat, einfach nicht mehr loskommt. Man verliebt sich in die wunderschönen Papiere, die manchmal zu schade zum zerschneiden sind, und sie kreativ umzusetzen, ist für mich schon fast zu einem Grundbedürfnis geworden.
Frag einen Maler warum er malt, einen Sänger warum er singt, einen Autor warum er schreibt.
Letztlich ist das alles nur eine Ausdruck von Kreativität, die wir alle in uns haben.
Der Scrapbooker malt, singt und schreibt mit Papier.
Der Scrapbooker ist ein Künstler, der Spaß an seiner Kreativität hat und sie gerne mit anderen teilt.
Eben wie ein Maler, ein Sänger, ein Autor....
Montag, 7. Februar 2011
Monsta - Kaffee
Mit Vampiren habe ich nichts am Hut.
Mit Zauberlehrlingen wie Harry Potter übrigens auch nicht.
Und auch wenn ich die Filme ganz amüsant finde, so habe ich den Hype um die Bücher nie wirklich verstanden. Muss man wirklich nachts auf der Straße vor den Buchladen kampieren, um als erste die Fortsetzung der jeweiligen Saga zu kaufen?
Nein! Definitiv nicht!
Dachte ich!
Ich hatte nichts mehr zu lesen und in meiner Verzweiflung stöberte ich bei Großer Tochter im Bücherschrank nach etwas Lesbaren. Ich bin ein Abends-im-Bett-Leser und brauche die halbe Stunde Augengymnastik vor dem Einschlafen, um entspannt in die Welt der Träume abtauchen zu können.
Bücher wie „Twilight“ und „Vampires Diary“ ließ ich links liegen.
Ok! Ich muss gestehen, dass es mir wesentlich reizvoller erscheinen würde, heute von einem Vampir verführt zu werden als noch zu Zeiten von Roman Polanskis "Tanz der Vampire".
Die modernen Vampire sind zwar immer noch bleichgesichtige Blutsauger, aber sie haben wesentlich mehr Sexappeal, sind geheimnisvoller, und ganz offensichtlich resistent gegen Knoblauch.
Das ist fein, denn ich kann das schrecklich riechende Zwiebelgewächs sowieso nicht sonderlich leiden und kann es somit endlich guten Gewissens aus meinem Haus verbannen. Außerdem scheinen die sagenumwobenen Nachtgeschöpfe jetzt auch tagsüber unterwegs zu sein und besitzen zudem noch hohe moralischen Bedenken und Grundsätze. Ferner beißen sie nicht mehr wild um sich herum.
Ist in Zeiten des Aids und Co vielleicht auch besser so
Gibt man bei Wikipedia „Vampirfilm“ als Suchbegriff ein, stößt man übrigens auf eine überraschend lange Liste. Filme über Vampire existieren ganz offensichtlich, seit wir Menschen Filme machen können.
Ich stand also wie gesagt vor dem Bücherschrank von Großer Tochter und hielt ein Buch von Karen Marie Moning in der Hand.
„Nun, ich kann ja mal reinschauen. Wenn’s nichts ist, dann bestelle ich mir morgen was von Amazon.“
Dachte ich.
Was ich nicht ahnte: das war der Anfang vom Ende.
Zu meinem „Leidwesen“ schreibt die amerikanische Bestsellerautorin so unglaublich spannend, dass ich mich über die Unwahrscheinlichkeit von Zeitreisen, irischen Feenwesen und Hellseherinnen hinwegsetzte und mich in die Geschichte, die sie über 5 Bücher lang erzählt, fallen ließ.
Das letzte Buch in der Serie kam Anfang der Woche und ich las 600 Seiten in knapp 5 Tagen.
Wow! Was für eine Achterbahn!
Das Buch ist jetzt ausgelesen, aber im meinem Kopf wirbeln noch immer Feen und Bestien durch Dublins Straßen.
Kein Wunder, dass ich überall nur noch Monster sehe.
Sogar in meinem Kaffee mit Milchschaum und Schoko.
Glaubt Ihr nicht?
Na dann schaut mal ganz genau hin:
Mit Zauberlehrlingen wie Harry Potter übrigens auch nicht.
Und auch wenn ich die Filme ganz amüsant finde, so habe ich den Hype um die Bücher nie wirklich verstanden. Muss man wirklich nachts auf der Straße vor den Buchladen kampieren, um als erste die Fortsetzung der jeweiligen Saga zu kaufen?
Nein! Definitiv nicht!
Dachte ich!
Ich hatte nichts mehr zu lesen und in meiner Verzweiflung stöberte ich bei Großer Tochter im Bücherschrank nach etwas Lesbaren. Ich bin ein Abends-im-Bett-Leser und brauche die halbe Stunde Augengymnastik vor dem Einschlafen, um entspannt in die Welt der Träume abtauchen zu können.
Bücher wie „Twilight“ und „Vampires Diary“ ließ ich links liegen.
Ok! Ich muss gestehen, dass es mir wesentlich reizvoller erscheinen würde, heute von einem Vampir verführt zu werden als noch zu Zeiten von Roman Polanskis "Tanz der Vampire".
Die modernen Vampire sind zwar immer noch bleichgesichtige Blutsauger, aber sie haben wesentlich mehr Sexappeal, sind geheimnisvoller, und ganz offensichtlich resistent gegen Knoblauch.
Das ist fein, denn ich kann das schrecklich riechende Zwiebelgewächs sowieso nicht sonderlich leiden und kann es somit endlich guten Gewissens aus meinem Haus verbannen. Außerdem scheinen die sagenumwobenen Nachtgeschöpfe jetzt auch tagsüber unterwegs zu sein und besitzen zudem noch hohe moralischen Bedenken und Grundsätze. Ferner beißen sie nicht mehr wild um sich herum.
Ist in Zeiten des Aids und Co vielleicht auch besser so
Gibt man bei Wikipedia „Vampirfilm“ als Suchbegriff ein, stößt man übrigens auf eine überraschend lange Liste. Filme über Vampire existieren ganz offensichtlich, seit wir Menschen Filme machen können.
Ich stand also wie gesagt vor dem Bücherschrank von Großer Tochter und hielt ein Buch von Karen Marie Moning in der Hand.
„Nun, ich kann ja mal reinschauen. Wenn’s nichts ist, dann bestelle ich mir morgen was von Amazon.“
Dachte ich.
Was ich nicht ahnte: das war der Anfang vom Ende.
Zu meinem „Leidwesen“ schreibt die amerikanische Bestsellerautorin so unglaublich spannend, dass ich mich über die Unwahrscheinlichkeit von Zeitreisen, irischen Feenwesen und Hellseherinnen hinwegsetzte und mich in die Geschichte, die sie über 5 Bücher lang erzählt, fallen ließ.
Das letzte Buch in der Serie kam Anfang der Woche und ich las 600 Seiten in knapp 5 Tagen.
Wow! Was für eine Achterbahn!
Das Buch ist jetzt ausgelesen, aber im meinem Kopf wirbeln noch immer Feen und Bestien durch Dublins Straßen.
Kein Wunder, dass ich überall nur noch Monster sehe.
Sogar in meinem Kaffee mit Milchschaum und Schoko.
Glaubt Ihr nicht?
Na dann schaut mal ganz genau hin:
Samstag, 5. Februar 2011
Wenn sich die gute Laune aus dem Staub macht
Gute Laune zu haben, ist an manchen Tagen verdammt harte Arbeit und erfordert unermüdlichen Einsatz.
Ich bin in fröhliches, ausgeglichenes Menschenkind und ich habe generell Freude an den kleinen Dingen im Leben. Wie wir alle, werde auch ich, so ab und an, von der ein oder anderen mittelschweren Katastrophe heimgesucht. Nach anfänglicher Schockphase, spreche ich mir ziemlich schnell Mut zu, in dem ich mir sage: Mein Gott, es hätte schlimmer kommen können - das Auto ist zwar Schrott aber die Hauptsache ist, dem Kind geht es gut. Der Hund, die Katze, das Pferd ist leider tot, aber er, sie, es hatte ein wunderschönes Leben. Der Sturm hat zwar das Scheunendach abgedeckt, aber besser die Scheune als das Haus...usw.usw.
Gelegentlich sind es aber eben jene kleinen Dinge, die sich, wie ein dunkler Schatten, leise von hinten an mich heranschleichen, mich mit einem unerwarteten Schubs ins Stolpern bringen, um mir dann meine Ausgeglichenheit genüsslich aus dem System zu saugen.
So geschehen gestern:
Ich bin im Lidl beim Einkaufen und komme mit meinem überquellenden Einkaufswagen an eine menschenleere Kasse. Yippie! Das ganze Kassenband nur für mich.
Ich fange an, alles schön sortiert auf das Band zu legen, als sich eine Dame mit ihrem Caddie hinter mich stellt. Ein kurzer Blick in ihren Wagen verrät mir, dass sie nur wenige Artikel hat. Normalerweise lasse ich als Maxi-Einkäufer die Mini-Einkäufer vor, aber die Kassiererin hat mit dem Einscannen schon angefangen. Die Dame hinter mir beugt sich über ihren Wagen und ich ahne, dass sie mir gleich, von jetzt auf nachher, die Laune gründlich verhageln wird: sie nimmt ihre Wenigkeiten heraus und legt sie auf das Ende des Laufbands! Mein Wagen ist noch mehr als die Hälfte voll und in dem Moment wo das Band zu laufen beginnt, werden ihre Sachen mit meinen kollidieren.
Ich hasse das!
Ich werde nie verstehen, warum manche Menschen das machen.
Wütend funkele ich die Dame an, doch die ignoriert mich stoisch.
Gut! Ignorieren kann ich auch.
Ich packe meine Sachen weiter auf das Band und „ganz aus Versehen“ über ihre hinweg als unsere Einkäufe zwangsläufig ineinander fallen. Irgendwann kapiert sie endlich, dass sie zu voreilig war und packt ihren Kram brummelnd wieder in ihren Caddie.
Jetzt habe ich zwar erreicht was ich wollte, das Band gehört wieder mir, aber es ist zu spät:
Die Gedanken in meinem Kopf schimpfen wie ein Rohrspatz über die ungeduldigen Käufer dieser Welt.
Geraume Zeit später, ich sitze schon lange wieder im Auto, der Einkauf ist im Kofferraum verstaut und ich fahre Richtung Schule um Sohnemann abzuholen, merke ich, wie sich mein gedankliches Hamsterrad immer noch um diesen Vorfall dreht und sich der Hass auf die Dame nicht die Spur gemindert hat. Schlimmer noch: ohne dass ich es bewusst mitbekommen habe, mutiere ich gerade zu einem pessimistischen Monster. Meine Gedanken beschränken sich nicht mehr nur auf den Vorfall an der Kasse, sondern ich ärgere mich auch über den lahmarschigen Fahrer vor mir. Und der Idiot der mir im Kreiselverkehr die Vorfahrt nimmt, gehört erschossen!
Ach ja und überhaupt: mit Sohnemann, der mal wieder seine sauber Wäsche aus Faulheit in den Wäschekorb gestopft hat, anstatt sie zusammenzulegen und aufzuräumen, habe ich auch noch ein Hühnchen zu rupfen! Ja Himmel Herrschaft, bin ich denn der Depp für alle?
Ich merke richtig, wie sich der Ärger ein Loch in meinen Bauch frisst und die Furche zwischen meinen Augenbrauen selbst mit Botox nicht mehr in den Griff zu bekommen wäre.
"So meine Liebe! Jetzt komm‘ mal wieder runter" weise ich mich barsch zurecht als ich ein paar Minuten später auf dem Parkplatz vor der Schule den Motor ausmache und die Handbremse anziehe.
Aber so einfach geht das nicht.
Ich weiß, dass die schlechte Laune, die ich verspüre, hausgemacht ist.
Niemand außer mir ist daran schuld.
Nicht einmal die Dame vom Lidl.
Die war einfach nur gedankenlos und ich bin freiwillig mit beiden Beinen in den Graben gesprungen, von dem ich überzeugt war, dass sie ihn mir ausgehoben hat.
Stück für Stück ziehe ich mich gedanklich aus der Misere und versuche aus dem Elefanten wieder eine Fliege zu machen. Denn genau das war der Vorfall im Lidl: eine klitzekleine Fliege, die mich, warum auch immer, eiskalt von hinten erwischt hat.
Als mein Sohn sich auf den Beifahrersitz fallen lässt, bin ich fast wieder normal.
Noch habe ich zwar keine wirklich gute Laune, aber ich reiße ihm auch nicht gleich wegen der Wäsche den Kopf ab.
Und wieder einmal kapiere ich: schlechte Laune zu haben ist easy. Sie verbreitet sich wie ein Lauffeuer und ist ansteckender als die Pest.
Sich ganz bewusst für das Gegenteil, also Gute Laune, zu entscheiden erfordert Kraft und Ausdauer.
Aber hey, was tut man nicht alles für einen gesunden Magen und ein faltenfreies Gesicht.
Ich bin in fröhliches, ausgeglichenes Menschenkind und ich habe generell Freude an den kleinen Dingen im Leben. Wie wir alle, werde auch ich, so ab und an, von der ein oder anderen mittelschweren Katastrophe heimgesucht. Nach anfänglicher Schockphase, spreche ich mir ziemlich schnell Mut zu, in dem ich mir sage: Mein Gott, es hätte schlimmer kommen können - das Auto ist zwar Schrott aber die Hauptsache ist, dem Kind geht es gut. Der Hund, die Katze, das Pferd ist leider tot, aber er, sie, es hatte ein wunderschönes Leben. Der Sturm hat zwar das Scheunendach abgedeckt, aber besser die Scheune als das Haus...usw.usw.
Gelegentlich sind es aber eben jene kleinen Dinge, die sich, wie ein dunkler Schatten, leise von hinten an mich heranschleichen, mich mit einem unerwarteten Schubs ins Stolpern bringen, um mir dann meine Ausgeglichenheit genüsslich aus dem System zu saugen.
So geschehen gestern:
Ich bin im Lidl beim Einkaufen und komme mit meinem überquellenden Einkaufswagen an eine menschenleere Kasse. Yippie! Das ganze Kassenband nur für mich.
Ich fange an, alles schön sortiert auf das Band zu legen, als sich eine Dame mit ihrem Caddie hinter mich stellt. Ein kurzer Blick in ihren Wagen verrät mir, dass sie nur wenige Artikel hat. Normalerweise lasse ich als Maxi-Einkäufer die Mini-Einkäufer vor, aber die Kassiererin hat mit dem Einscannen schon angefangen. Die Dame hinter mir beugt sich über ihren Wagen und ich ahne, dass sie mir gleich, von jetzt auf nachher, die Laune gründlich verhageln wird: sie nimmt ihre Wenigkeiten heraus und legt sie auf das Ende des Laufbands! Mein Wagen ist noch mehr als die Hälfte voll und in dem Moment wo das Band zu laufen beginnt, werden ihre Sachen mit meinen kollidieren.
Ich hasse das!
Ich werde nie verstehen, warum manche Menschen das machen.
Wütend funkele ich die Dame an, doch die ignoriert mich stoisch.
Gut! Ignorieren kann ich auch.
Ich packe meine Sachen weiter auf das Band und „ganz aus Versehen“ über ihre hinweg als unsere Einkäufe zwangsläufig ineinander fallen. Irgendwann kapiert sie endlich, dass sie zu voreilig war und packt ihren Kram brummelnd wieder in ihren Caddie.
Jetzt habe ich zwar erreicht was ich wollte, das Band gehört wieder mir, aber es ist zu spät:
Die Gedanken in meinem Kopf schimpfen wie ein Rohrspatz über die ungeduldigen Käufer dieser Welt.
Geraume Zeit später, ich sitze schon lange wieder im Auto, der Einkauf ist im Kofferraum verstaut und ich fahre Richtung Schule um Sohnemann abzuholen, merke ich, wie sich mein gedankliches Hamsterrad immer noch um diesen Vorfall dreht und sich der Hass auf die Dame nicht die Spur gemindert hat. Schlimmer noch: ohne dass ich es bewusst mitbekommen habe, mutiere ich gerade zu einem pessimistischen Monster. Meine Gedanken beschränken sich nicht mehr nur auf den Vorfall an der Kasse, sondern ich ärgere mich auch über den lahmarschigen Fahrer vor mir. Und der Idiot der mir im Kreiselverkehr die Vorfahrt nimmt, gehört erschossen!
Ach ja und überhaupt: mit Sohnemann, der mal wieder seine sauber Wäsche aus Faulheit in den Wäschekorb gestopft hat, anstatt sie zusammenzulegen und aufzuräumen, habe ich auch noch ein Hühnchen zu rupfen! Ja Himmel Herrschaft, bin ich denn der Depp für alle?
Ich merke richtig, wie sich der Ärger ein Loch in meinen Bauch frisst und die Furche zwischen meinen Augenbrauen selbst mit Botox nicht mehr in den Griff zu bekommen wäre.
"So meine Liebe! Jetzt komm‘ mal wieder runter" weise ich mich barsch zurecht als ich ein paar Minuten später auf dem Parkplatz vor der Schule den Motor ausmache und die Handbremse anziehe.
Aber so einfach geht das nicht.
Ich weiß, dass die schlechte Laune, die ich verspüre, hausgemacht ist.
Niemand außer mir ist daran schuld.
Nicht einmal die Dame vom Lidl.
Die war einfach nur gedankenlos und ich bin freiwillig mit beiden Beinen in den Graben gesprungen, von dem ich überzeugt war, dass sie ihn mir ausgehoben hat.
Stück für Stück ziehe ich mich gedanklich aus der Misere und versuche aus dem Elefanten wieder eine Fliege zu machen. Denn genau das war der Vorfall im Lidl: eine klitzekleine Fliege, die mich, warum auch immer, eiskalt von hinten erwischt hat.
Als mein Sohn sich auf den Beifahrersitz fallen lässt, bin ich fast wieder normal.
Noch habe ich zwar keine wirklich gute Laune, aber ich reiße ihm auch nicht gleich wegen der Wäsche den Kopf ab.
Und wieder einmal kapiere ich: schlechte Laune zu haben ist easy. Sie verbreitet sich wie ein Lauffeuer und ist ansteckender als die Pest.
Sich ganz bewusst für das Gegenteil, also Gute Laune, zu entscheiden erfordert Kraft und Ausdauer.
Aber hey, was tut man nicht alles für einen gesunden Magen und ein faltenfreies Gesicht.
Dienstag, 1. Februar 2011
Tauche ab in die Welt der Feen
Das neue Buch von Karen Marie Moning ist da!
Shadowfever!
Endlich!
600 Seiten dick!
Und es liegt bei mir auf dem Nachttischkasten und wartet nur darauf, in einem Rutsch verschlungen zu werden.
Es ist der 5. und abschließende Band in der Fever - Saga der amerikanischen Bestseller Autorin.
"Die junge Amerikanerin MacKayla Lane interessiert sich vor allem für Mode und Popsongs - bis eines Tages ihre Schwester Alina in Dublin brutal ermordet wird. MacKayla beschließt, selbst nach dem Mörder ihrer Schwester zu suchen. In Irland stellt sie erschrocken fest, dass sie feenartige wunderschöne aber auch grauenvolle Gestalten sehen kann, die eine fatale erotische Anziehungskraft auf sie ausüben. Glücklicherweise trifft sie den geheimnisvollen und verführerischen Buchhändler Jericho Barrons, der sich mit alten Welten, Dämonen und Feen bestens auszukennen scheint. Während sie gemeinsam gegen das Böse kämpfen und auf der Jagd nach einem Buch sind, welches magische Kräfte zu besitzen scheint, funkt es gewaltig zwischen Mac und Jericho."
Leider, leider haben die deutschen Übersetzer absoluten Mist gebaut, in dem sie dem ersten Roman dieser unglaublich spannenden Pentalogie "Im Bann des Vampirs" genannt haben.
Im Original heißt der erste Band "Darkfever"
Diese Romane haben nichts, aber auch gar nichts mit Vampiren zu tun und der Übersetzer gehört (sorry!) entlassen.
Ich bin heilfroh, dass ich mich vor Jahren dazu entschlossen habe, wann immer möglich Bücher im Original zu lesen. Es ist nicht das erste mal, dass ich festgestellt haben dass manche Übersetzer ganze Passagen aus den Original einfach weglassen.
Schönstes Beispiel: "The Eight" von Katherine Neville
In der deutschen Version fehlen mehr als 100 Seiten der Story!
Shadowfever!
Endlich!
600 Seiten dick!
Und es liegt bei mir auf dem Nachttischkasten und wartet nur darauf, in einem Rutsch verschlungen zu werden.
Es ist der 5. und abschließende Band in der Fever - Saga der amerikanischen Bestseller Autorin.
"Die junge Amerikanerin MacKayla Lane interessiert sich vor allem für Mode und Popsongs - bis eines Tages ihre Schwester Alina in Dublin brutal ermordet wird. MacKayla beschließt, selbst nach dem Mörder ihrer Schwester zu suchen. In Irland stellt sie erschrocken fest, dass sie feenartige wunderschöne aber auch grauenvolle Gestalten sehen kann, die eine fatale erotische Anziehungskraft auf sie ausüben. Glücklicherweise trifft sie den geheimnisvollen und verführerischen Buchhändler Jericho Barrons, der sich mit alten Welten, Dämonen und Feen bestens auszukennen scheint. Während sie gemeinsam gegen das Böse kämpfen und auf der Jagd nach einem Buch sind, welches magische Kräfte zu besitzen scheint, funkt es gewaltig zwischen Mac und Jericho."
Leider, leider haben die deutschen Übersetzer absoluten Mist gebaut, in dem sie dem ersten Roman dieser unglaublich spannenden Pentalogie "Im Bann des Vampirs" genannt haben.
Im Original heißt der erste Band "Darkfever"
Diese Romane haben nichts, aber auch gar nichts mit Vampiren zu tun und der Übersetzer gehört (sorry!) entlassen.
Ich bin heilfroh, dass ich mich vor Jahren dazu entschlossen habe, wann immer möglich Bücher im Original zu lesen. Es ist nicht das erste mal, dass ich festgestellt haben dass manche Übersetzer ganze Passagen aus den Original einfach weglassen.
Schönstes Beispiel: "The Eight" von Katherine Neville
In der deutschen Version fehlen mehr als 100 Seiten der Story!
Abonnieren
Posts (Atom)





