Es gibt Tage, die sind unglaublich zäh.
Nichts will fließen wie gewohnt.
Man hat das Gefühl, dass ganz egal was man anfängt, irgendwie alles schief läuft.
Ich nenne solche Tage "Margarine"-Tage.
Man könnte nun glauben, dass dieser Vergleich zustande gekommen ist, weil ich, wie die billigste Margarine aus dem Discounter vor mich hin "schmiere".
Nicht schlecht diese Interpretation, aber in meinem Fall habe ich die Bezeichnung "Margarine Tag" meinem Sohnemann zu verdanken.
Mit knapp zwei Jahren und kurz vor dem Kindergarten, war Sohnemann nicht zu bremsen, um nicht zu sagen unausstehlich. Wann immer man ihn auch nur für einen Moment aus den Augen verlor, hatte er irgend einen Unsinn am Laufen.
An dem Tag, der dann fortan ein Margarine Tag werden sollte, hatte er es besonders faustdick hinter den Ohren.
Schon kurz nach dem Aufstehen, ich war damit beschäftigt die Mädels für die Schule fertig zu machen, fiel er von einem Wutanfall in den nächsten weil er nicht die nötige Aufmerksamkeit bekam, von der er glaubte sie stünde ihm zu.
Auch als die Mädels schon längst in der Schule waren, wollten sich seine gerupften Federn nicht legen.
Wenn Sohnemann schlechte Laune hatte, war er erst zufrieden, bis die ganze Welt die schlecht Laune mit ihm teilte. Typisch Mann eben!
Ich war schon so ziemlich am Ende meines pädagogisch sinnvollen Lateins, als mir die Milchtüte aus der Hand glitt und der Inhalt breitflächig über den Küchenboden explodierte. Just in diesem Moment klingelte das Telefon und meine französische Freundin flötete ein fröhliches "Âllo?" durch den Äther.
Während ich nun mit einer Hand telefonierte, mein Leid klagte, zeitgleich versuchte mit Hund Nr.1 ... er leckte genüsslich die Milch vom Küchenboden ... den selbigen zu putzen, hörte ich Sohnemann im Wohnzimmer fröhlich auflachen.
Meine Erleichterung, endlich wieder ein glückliches Kind zu haben, wich totalem Entsetzen, als ich , immer noch den Telefonhörer am Ohr, in der Wohnzimmertür stand.
"Sorry! Ich muss auflegen! Ich ruf dich später wieder an!" Noch bevor meine Freundin antworten konnte hatte ich den Hörer hingeworfen.
Mir bot sich ein Bild der absoluten Verwüstung!
Aus irgendeinem, mir bis heute unerfindlichen Grund, hatte sich Hund Nr. 2, ein junger Irischer Setter, in den Kopf gesetzt, dass die am Vortag frisch gegossene Yuccapalme, ein adäquates Hundespielzeug sei. Diesen abstrusen Gedanken teilte er ganz offensichtlich mit Sohnemann.
Vielleicht war es ja auch umgekehrt.
Auf jeden Fall hatten es beide irgendwie geschafft, die Pflanze aus dem großen schweren Blumentopf zu wuchten und während sich Hund Nr.2 auf der einen Seite der Pflanze knurrend in die Wurzel verbissen hatte, zog das Kind laut lachend am anderen Ende an den Blättern. Dabei entstand so eine Art Tauziehen, hin - her - hin - her, bei der die leicht muffige riechende, nasse Erde, fein säuberlich, in großen, schwarzen Klumpen auf den Teppichboden im Wohnzimmer fiel und von vier Hundepfoten und zwei Kinderfüßen breitgetreten wurden.
Hätte ich die Geistesgegenwart besessen und gefilmt, wäre der Film heute auf You Tube der Renner.
Statt dessen verlor ich die Nerven und fing fürchterlich an zu schreien, was beide, also Hund Nr.2 und Sohnemann dazu veranlasste, sich panikartig unter dem Küchentisch zu verkriechen.
Hund Nr.1 war übrigens immer noch damit beschäftigt, in der Küche die mit Milch bespritzen Möbel genüsslich abzulecken.
Ich atmete so tief durch, dass ich fast hyperventilierte und fing an, die Yuccapalme, oder zumindest das was von ihr noch übrig geblieben war, in den umgekippten Blumentopf zu stopfen.
Mit was hatte ich ein solches Kind verdient?
Konnte es noch schlimmer werden? fragte ich mich verzweifelt.
Oooh jaaaaa!
Was ich nicht ahnte, während ich damit beschäftigt war die nasse Erde vom Teppichboden zu kratzen: Sohnemann hatte bei seiner Flucht unter den Küchentisch die Margarine von dem noch nicht weggeräumten Frühstück erwischt ... und strich diese nun, hoch konzentriert und von Hund Nr.2 begeistert angehimmelt und angehechelt, an die Unterseite der Holzplatte. Ich denke mal er wollte seinen Papa nachahmen, der seit Wochen die kaputten Wände in unserem normannischen Haus verspachtelte.
Wenn mir jemand in diesem Moment einen freien Platz in der Nervenheilanstalt in der Nähe von Paris angeboten hätte, ich hätte dankend angenommen.
So ab und an erwischen mich solche Margarine Tage auch heute noch, allerdings in extrem abgeschwächter Form. Gott sei Dank ist Sohnemann, der sich mit 17 langsam zum Gentleman mausert, nicht mehr der Auslöser.
Gestern war es mal wieder soweit: Ein Margarine-Tag par excellence!
Erst goss ich mir saure H-Milch in den Kaffe, dann trat ich in eine tote Maus und der Tierarzt auf den ich wartete, weil eine unserer Stuten fiebert, kam auch ewig nicht bei, so dass ich wie ein Schluck Wasser in der Kurze hing. Um das Ganze dann auch noch gebührend zu krönen, stach ich mich mit einer Nadel böse in den Finger, was zur Folge hatte, dass sich mein Bastelkarton unschön rot verfärbte...
Die negative Wolke die sich um meinen Kopf immer mehr verdichtete sorgte dafür, dass was auch immer ich anfasste, einen Margarine-fettigen Film bekam, der meinen
Durchblick verhinderte und den ich, trotz aller intensivsten
Anstrengungen, nicht weggeputzt bekam.
Eigentlich müsste man sich an solchen Tagen mit einem guten Buch auf das Sofa hauen und die Welt da draußen an sich vorbei ziehen lassen.
Was aber, wenn einem der Zeitdruck im Nacken hängt, man gefühlte tausend Projekte angefangen hat, und man keines davon mit Zufriedenheit beenden kann?
Zähne zusammenbeissen und durch?
Ich hatte Glück, denn die BF rief an.
Danach ging es mir besser.
Die negativen Schwingungen um mich herum waren zwar nicht 100%ig beseitigt aber doch abgeschwächt, und als ich mich wieder an meine Projekte im Blauen Scraphaus setzte, flutschte es plötzlich.Nicht sehr lange und auch nicht spektakulär.
Aber an Margarine-Tagen bin ich schon für kleine Erfolge sehr dankbar.
Freitag, 18. November 2011
Donnerstag, 17. November 2011
Sonntag, 13. November 2011
SWR3: Der Radiosender aus der alten Heimat
Die Blogleser die mich eine Weile begleiten, wissen es schon:
Wir - also der Schottengatte und ich - sind nach Frankreich ausgewandert, als das Auswandern noch nicht modern war und man nicht automatisch von einem Sender wie Vox begleitet wurde.
Internet gab es vor 25 Jahren noch nicht und Fernsehen und Radio hören, war ausschließlich in der gallischen Landessprache möglich.
Meinem Französisch Verständnis hat das keinen Abbruch getan, im Gegenteil.
Insbesondere, da mich die grausame Bloßstellung meiner damaligen Französischlehrerin aus der Oberstufe, viele Jahre negativ begleitete. Vor allen Mitschülern warf sie mir bei der Notenbesprechung an den Kopf, dass ich im Großen und Ganzen eigentlich viel zu blond sei, um mich je in der wundervollen Sprache Molières, Maupassants und Dumas' ausdrücken zu können. Französisch 5 - setzen!
Nun - so ganz unrecht hatte sie nicht. Ich erinnere mich, wie ich in den ersten Jahren in Frankreich, bei Einkäufen, jedes Mal einen Zweihundert Francs Schein zückte, in der Hoffnung, der Verkäufer sei doch so ehrlich, mir das richtige Kleingeld zurück zu geben. Denn mit den Zahlen tat ich mir - und tue es teilweise heute noch - unendlich schwer und ich wäre nicht im Stande gewesen, das zurückgegebene Geld zu kontrollieren.
Es ist aber auch zu blöd: anstatt wie wir "siebzig, achtzig und neunzig" zu sagen, sagt der Franzose: sechzig und zehn, vier (mal) zwanzig, vier (mal) zwanzig und zehn.
Wenn mir der gute Mann aus der Metzgerei also mitteilte, ich schulde ihm für seine escalopes und côtes de porc (Schnitzel und Koteletts) beispielsweise 85 Franc et 75 Centimes, schoss mir das Adrenalin aus allen Poren, mein Gehirn verdichtete sich schlagartig und meine mathematischen Künste verflüchtigten sich subito.
Auf Französisch: quatre vingt cinq francs et soixante quinze centimes = auf gut deutsch, wortwörtlich übersetzt: vier zwanzig fünf Francs und sechzig fünfzehn Centimes.
Sorry!
Aber bei diesem unlogischen Zahlen-kauderwelsch versteht mein kleines deutsches Gehirn nur noch Bahnhof!
Der einzige Ausweg aus dieser, für mich brenzligen Situation, war, ihm einen Geldschein hin zuhalten, in der Hoffnung er sei groß genug, um alle Eventualitäten abzudecken.
Der Metzger wird wohl geglaubt haben, ich sei eine von den reichen Schicksen, die mit Hunderten nur so um sich werfen, um aller Welt zu zeigen wie viel Geld sie haben.
Ach wenn der gute Mann nur wüsste!
Aber wieder zurück zum Fernsehen und den französischen Radiosendern:
Mit denen hatte ich, und habe es heute auch noch, ebenso meine Probleme.
Womit ich mich am Anfang ganz und gar nicht anfreunden konnte war, dass die Moderatoren grundsätzlich nur im Doppelpack auftraten. Heutzutage ist das in Deutschland gleichermaßen gang und gäbe. Aber damals war es für mich noch eine absolutes Novum und sorgte bei mir regelmäßig zum kompletten Sprachen-unverständnis, wenn sich die Moderatoren, in der für die Franzosen üblichen Überschallgeschwindigkeit, die Redebälle zuwarfen.
Auch heute noch nervt es mich tierisch, wenn der berühmte Radiosender NRJ mit mitunder vier Moderatoren einen gefühlten Quasselmarathon veranstaltet, bei dem man pro Stunde, vielleicht mal das ein oder andere Liedlein zu hören bekommt.
Wenn wundert es also, dass ich, als das Internet Einzug in mein Leben hielt, sofort die Gelegenheit beim Schopfe ergriff und endlich wieder meinen Lieblingssender SWR3 den ganzen Tag rauf und runter spielen ließ.
Heute höre ich den deutschen Sender fast ausschließlich beim arbeiten in meinem Atelier und freue mich wie Bolle, wenn die ein oder andere Stau-nachricht aus und um meiner alten Heimatstadt über den Äther rauscht.
Gestern nachmittag saß ich also wieder in meinem blauen Haus und das Radio dudelte im Hintergrund, als die Moderatorin "Zaz" ansagte und mich kurz darauf ungewöhnliche französische Klänge umhüllten.
Aus einem Impuls heraus schickte ich eine Mail ins Studio, die nur wenige Minuten zu meiner immensen Freude von der Moderatorin Regina Beck vorgelesen wurde:
"Also wenn Ihr schon französische Musik spielt, dann einen kleinen Gruß aus der Normandie. Hier war das Wetter toll heute - 15°... und hell ist es bei uns auch noch. Die Sonne geht erst in einer knappen Stunde unter. LG Pia"
Das jetzt Mails vorgelesen werden ist nicht Ungewöhnliches, denn SWR3 wird international gehört und ins Studio flattern oft Mails aus allen Herren Ländern. Im Vergleich zu Singapur, Australien und Neuseeland, ist Frankreich eigentlich fast schon lächerlich nah.
Was dann aber doch ungewöhnlich ist und mein kleines Herzelein lustig in meiner Brust herum springen ließ, war die Mail, die ich, einige Stunden später, privat von Regina erhielt und in der sie mir von ihrer Liebe zur Normandie berichtete.
Ach, ich sage es ja schon immer: das Internet ist eine großartige Erfindung!
Schwupps die Wupps kommt man mit Menschen in Berührung, auf die man unter "normalen" Umständen nie treffen würde.
In diesem Sinn: Regina! Du hast einen neuen begeisterten Fan!
Und nochmals ganz dicke liebe Grüße aus der Normandie!
Nur für Dich!
Wir - also der Schottengatte und ich - sind nach Frankreich ausgewandert, als das Auswandern noch nicht modern war und man nicht automatisch von einem Sender wie Vox begleitet wurde.
Internet gab es vor 25 Jahren noch nicht und Fernsehen und Radio hören, war ausschließlich in der gallischen Landessprache möglich.
Meinem Französisch Verständnis hat das keinen Abbruch getan, im Gegenteil.
Insbesondere, da mich die grausame Bloßstellung meiner damaligen Französischlehrerin aus der Oberstufe, viele Jahre negativ begleitete. Vor allen Mitschülern warf sie mir bei der Notenbesprechung an den Kopf, dass ich im Großen und Ganzen eigentlich viel zu blond sei, um mich je in der wundervollen Sprache Molières, Maupassants und Dumas' ausdrücken zu können. Französisch 5 - setzen!
Nun - so ganz unrecht hatte sie nicht. Ich erinnere mich, wie ich in den ersten Jahren in Frankreich, bei Einkäufen, jedes Mal einen Zweihundert Francs Schein zückte, in der Hoffnung, der Verkäufer sei doch so ehrlich, mir das richtige Kleingeld zurück zu geben. Denn mit den Zahlen tat ich mir - und tue es teilweise heute noch - unendlich schwer und ich wäre nicht im Stande gewesen, das zurückgegebene Geld zu kontrollieren.
Es ist aber auch zu blöd: anstatt wie wir "siebzig, achtzig und neunzig" zu sagen, sagt der Franzose: sechzig und zehn, vier (mal) zwanzig, vier (mal) zwanzig und zehn.
Wenn mir der gute Mann aus der Metzgerei also mitteilte, ich schulde ihm für seine escalopes und côtes de porc (Schnitzel und Koteletts) beispielsweise 85 Franc et 75 Centimes, schoss mir das Adrenalin aus allen Poren, mein Gehirn verdichtete sich schlagartig und meine mathematischen Künste verflüchtigten sich subito.
Auf Französisch: quatre vingt cinq francs et soixante quinze centimes = auf gut deutsch, wortwörtlich übersetzt: vier zwanzig fünf Francs und sechzig fünfzehn Centimes.
Sorry!
Aber bei diesem unlogischen Zahlen-kauderwelsch versteht mein kleines deutsches Gehirn nur noch Bahnhof!
Der einzige Ausweg aus dieser, für mich brenzligen Situation, war, ihm einen Geldschein hin zuhalten, in der Hoffnung er sei groß genug, um alle Eventualitäten abzudecken.
Der Metzger wird wohl geglaubt haben, ich sei eine von den reichen Schicksen, die mit Hunderten nur so um sich werfen, um aller Welt zu zeigen wie viel Geld sie haben.
Ach wenn der gute Mann nur wüsste!
Aber wieder zurück zum Fernsehen und den französischen Radiosendern:
Mit denen hatte ich, und habe es heute auch noch, ebenso meine Probleme.
Womit ich mich am Anfang ganz und gar nicht anfreunden konnte war, dass die Moderatoren grundsätzlich nur im Doppelpack auftraten. Heutzutage ist das in Deutschland gleichermaßen gang und gäbe. Aber damals war es für mich noch eine absolutes Novum und sorgte bei mir regelmäßig zum kompletten Sprachen-unverständnis, wenn sich die Moderatoren, in der für die Franzosen üblichen Überschallgeschwindigkeit, die Redebälle zuwarfen.
Auch heute noch nervt es mich tierisch, wenn der berühmte Radiosender NRJ mit mitunder vier Moderatoren einen gefühlten Quasselmarathon veranstaltet, bei dem man pro Stunde, vielleicht mal das ein oder andere Liedlein zu hören bekommt.
Wenn wundert es also, dass ich, als das Internet Einzug in mein Leben hielt, sofort die Gelegenheit beim Schopfe ergriff und endlich wieder meinen Lieblingssender SWR3 den ganzen Tag rauf und runter spielen ließ.
Heute höre ich den deutschen Sender fast ausschließlich beim arbeiten in meinem Atelier und freue mich wie Bolle, wenn die ein oder andere Stau-nachricht aus und um meiner alten Heimatstadt über den Äther rauscht.
Gestern nachmittag saß ich also wieder in meinem blauen Haus und das Radio dudelte im Hintergrund, als die Moderatorin "Zaz" ansagte und mich kurz darauf ungewöhnliche französische Klänge umhüllten.
Aus einem Impuls heraus schickte ich eine Mail ins Studio, die nur wenige Minuten zu meiner immensen Freude von der Moderatorin Regina Beck vorgelesen wurde:
"Also wenn Ihr schon französische Musik spielt, dann einen kleinen Gruß aus der Normandie. Hier war das Wetter toll heute - 15°... und hell ist es bei uns auch noch. Die Sonne geht erst in einer knappen Stunde unter. LG Pia"
Das jetzt Mails vorgelesen werden ist nicht Ungewöhnliches, denn SWR3 wird international gehört und ins Studio flattern oft Mails aus allen Herren Ländern. Im Vergleich zu Singapur, Australien und Neuseeland, ist Frankreich eigentlich fast schon lächerlich nah.
Was dann aber doch ungewöhnlich ist und mein kleines Herzelein lustig in meiner Brust herum springen ließ, war die Mail, die ich, einige Stunden später, privat von Regina erhielt und in der sie mir von ihrer Liebe zur Normandie berichtete.
Ach, ich sage es ja schon immer: das Internet ist eine großartige Erfindung!
Schwupps die Wupps kommt man mit Menschen in Berührung, auf die man unter "normalen" Umständen nie treffen würde.
In diesem Sinn: Regina! Du hast einen neuen begeisterten Fan!
Und nochmals ganz dicke liebe Grüße aus der Normandie!
Nur für Dich!
Donnerstag, 3. November 2011
Ach ja! Alles nicht so einfach: Von Liebeskummer bis Spinnenbiss ist gerade mal wieder alles dabei
Sohnemann hat fiesen Liebeskummer.
Große Tochter ist kurz davor die Ausbildung an den Nagel zu hängen und schleppt sich von einen Tag zum nächsten.
Und ich?
Mich haben die Tücken des normannischen Landlebens erwischt!
Ich wurde von einer Spinne gebissen!
Mitten ins Gesicht!
Das ganze hat sich so fies entzündet, dass ich 'ne dicke Backe habe und letzte Nacht so sehr von Schüttelfrost durch gerüttelt wurde, dass ich fast nicht in der Lage war, mir die dicken Pullis, Leggings und Strümpfe in Zweifachausführung anzuziehen.
Mir geht es hochgradig beschissen (sorry!) und ich war heute beim Arzt und der hat mir die volle Ladung Antibiotika verschrieben.
Wäre ja alles nicht so schlimm, hätte ich mich nicht vor ein Paar Monaten über eine deutsche Freundin lustig gemacht - sie teilt ganz offensichtlich die Tücken des normannischen Landlebens mit mir - die eben genau das gleiche Schicksal ereilt hat ist und ich das ganze als normannisches Ammenmärchen abgetan habe.
Spinnen die beißen?
Wo gibt es denn sowas?
Das sind doch Alt Weiber Hirngespinste!
Nun - Ganz offensichtlich nicht.
Ich wurde sehr schmerzhaft eines Besseren belehrt.
In diesem Sinne Uli - mea culpa, mea maxima culpa :-)
Große Tochter ist kurz davor die Ausbildung an den Nagel zu hängen und schleppt sich von einen Tag zum nächsten.
Und ich?
Mich haben die Tücken des normannischen Landlebens erwischt!
Ich wurde von einer Spinne gebissen!
Mitten ins Gesicht!
Das ganze hat sich so fies entzündet, dass ich 'ne dicke Backe habe und letzte Nacht so sehr von Schüttelfrost durch gerüttelt wurde, dass ich fast nicht in der Lage war, mir die dicken Pullis, Leggings und Strümpfe in Zweifachausführung anzuziehen.
Mir geht es hochgradig beschissen (sorry!) und ich war heute beim Arzt und der hat mir die volle Ladung Antibiotika verschrieben.
Wäre ja alles nicht so schlimm, hätte ich mich nicht vor ein Paar Monaten über eine deutsche Freundin lustig gemacht - sie teilt ganz offensichtlich die Tücken des normannischen Landlebens mit mir - die eben genau das gleiche Schicksal ereilt hat ist und ich das ganze als normannisches Ammenmärchen abgetan habe.
Spinnen die beißen?
Wo gibt es denn sowas?
Das sind doch Alt Weiber Hirngespinste!
Nun - Ganz offensichtlich nicht.
Ich wurde sehr schmerzhaft eines Besseren belehrt.
In diesem Sinne Uli - mea culpa, mea maxima culpa :-)
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