Samstag, 7. April 2012

Menschenleerer Strand in Deauville am Karfreitag 2012

Wer träumt nicht von einem menschenleeren Strand?
Nun ich hätte da einen anzubieten.
Der Stand von Deauville, in der Normandie, am Karfreitag 2012, inklusive lausiger Temperaturen und der berühmt berüchtigten normannischen "grisaille", eine Art Hochnebel, der sich wie ein grauer Schleier über die Landschaft legt und sich hartnäckig tagelang nicht einen Zentimeter weiter bewegt.

Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde, sagt man ... und Große Tochter auch.


Sie nutzte die Leere auf ihre Weise und ließ ihrem Wallach freien Lauf. Sie hatte sogar das Glück fünf Minuten Sonnenschein zu erwischen.

Dem Freitag vor Ostern sei Dank, hatte ich gestern übrigens über 350 Seitenaufrufe auf meinem Blog.
Alle Welt scheint wissen zu wollen, ob es einen Karfreitag in Frankreich gibt.
Ja den gibt es, nur ist er kein Feiertag!
Kirche und Staat sind in Frankreich getrennt und somit fängt für den Franzosen das eigentliche Ostern erst am Sonntag an und hört am Montagabend wieder auf.
Im Klartext heißt das, dass alle Geschäfte, Banken und Sonstiges ganz normal geöffnet sind.
Aber auch Ostern selbst ist den Franzosen nicht sonderlich heilig: Am Ostermontag sind die meisten Geschäfte teilweise ganztägig auf.


Euch allen Ein Frohes Ostern

Kommentare:

MarionK hat gesagt…

Trotz lausiger Temperaturen sieht es traumhaft aus. Ich wünsche Dir auch schöne Ostertage

Birgit hat gesagt…

Liebe Pia,
ich wünsche dir auch frohe Ostern :)
Liebe Grüße
Birgit

Elena hat gesagt…

A propos Karfreitag: ich bin eigentlich überhaupt nicht religiös (wenn mich die Weihnachtsgeschichte auch anrührt und ich denke, dieser Jesus von Nazareth muss schon ein ganz schön mutiger Typ mit guten, revolutionären Ideen gewesen sein), aber irgendwie hat es mich damals doch schockiert, dass der Schul-Karnevals-Umzug meiner Kinder fröhlich-unbekümmert am Karfreitag durchgeführt wurde. Mag auch die "laïcité", also Religionsunabhängigkeit, der Schule als eins der höchsten Güter der Republik angesehen werden, so braucht man deshalb doch nicht unbedingt die Gefühle der Menschen in einem zu mindestens 65 % christlichen Land zu verletzen, dachte ich mir... Aber außer mir schien niemand daran Anstoß zu nehmen.

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Kommentare salzen meine Bloggersuppe ...

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