Samstag, 30. Juni 2012

Wer sich vom Fotografie Virus nicht anstecken lässt ist selber schuld

Die Foto-Challenge vom ScrapBookTreff ist bei uns mittlerweile familienübergreifend.
Nachdem ich - ach was war ich so stolz! -  die letzte Herausforderung mit schnödem Stacheldraht und "Kuh-Bokeh" gewonnen habe, hat sich Große Tochter von meiner Begeisterung und dem  Wettbewerbs Fieber anstecken lassen. Sie versucht sich, parallel zu mir, ebenfalls an der neuen Aufgabe, die da lautet:
Sommerportraits.
Das klingt so verdächtig einfach, dass ich voll drauf reingefallen bin.
Was könnte einfacher sein, als sich ein Gesicht zu schnappen, es in den sonnenüberfluteten Garten zu setzen und fröhlich darauf los zu fotografieren? fragte ich mich und merkte sehr schnell - zu meinem Leidwesen - dass sich hier die Spreu vom Weizen bzw. der Laie vom Profi trennt.
Während ich mit meiner kleinen Lumix Automatik mit dem Mondscheinbay als Fotomodell im fotografischen Nimmerland herumgurke und ganz  definitv an unsere Grenzen komme, - also die von mir, und dem Fotoapparat ... das Enkelkind findet das fotografieren eigentlich recht lustig -  stehen die Chancen von Großer Tochter ungleich höher, ein schönes Foto hinzu bekommen:
Sie hat nämlich eine Bridge ...
Aber egal Karl!
Wer nichts wagt, der nichts lernt und lernen ist das Salz in der Lebenssuppe.
Das mitmachen motiviert und spornt an, über die eigenen Grenzen hinaus zuwachsen und das hat schließlich noch keinem geschadet. Und auch wenn damit nicht immer ein Blumentopf zu gewinnen ist, so lerne ich als blutiger Anfänger doch den ein oder anderen Trick, mit dem ich einfach interessantere Fotos hin bekomme.
Man muss sich diesen Sommer 2012 allerdings schon extrem anstrengen, um in unseren normannischen Gefilden das dazu passende Feeling hin zu bekommen. Mal abgesehen von den dschungelartigen Zuständen in unserem Garten, der, gefüttert von den feuchtwarmen Temperaturen Hortensien, Trauerweide, Kapuzinerkresse und Unkraut in allen Variationen in vorher noch nie dagewese Höhen und Breiten schießen lässt, sind wir, was Sommer- Sonne- und Stand-Laune angeht noch nicht wirklich verwöhnt. Erschwerend kommt hinzu, dass das Wetter einfach zu unberechenbar ist. Kaum hat man alle Voraussetzungen erfüllt -  guter Standort, williges Modell, richtige Einstellung der Kamera -  kommt die nächste Gewitterfront und macht frau mit dicken, nassen Tropfen einen Strich durch die Rechnung.
Aber der Gute Laune Bog wäre kein Gute Laune Blog, wenn ich dem nicht trotzen würde und das Gefühl:     Wir haben Sommer - Ätsch Ihr könnt mich alle mal!   trotzdem per Bild Reportage auf den Bildschirm  bringen würde.
An den Portraits üben wir später weiter.
Vor ein paar Tagen, allen schrecklichen Wetter Vorhersagen zum Trotz hat Große Tochter, Nichte, Schwester, Schwager und Hunde ins Auto gepackt und ist an den Strand von Blonville gefahren.  Der ist eine halbe Stunde Fahrt von unserem Dorf entfernt, liegt zwischen Deauville und Cabourg, ist nicht ganz so mondän wie der von Deauville und nicht so weitläufig.
Sie kamen alle mit Guter Laune und einer Hülle von Fotos im Apparat wieder zurück. Und auch wenn sie im strengsten Sinne nicht wirklich den Anforderungen der Challenge genügen, so sprühen die Bilder nur so vor fast überschäumender Lebensfreude.
Was will der Mensch mehr?!

Wenig Sonne, dafür aber viel Sand unter den Füßen
Mann gegen Hund
"Mein Stöckchen!"
Ohhh - Wasser!
"Regarde Maman! Noch mehr Wasser!"
Hey Frauchen! Das macht richtig Spaß!
Keine Chance!
And the winner is ....? ☺
FUN!
Ein "tierisches" Sommerportrait
Das Glück dieser Erde....
Eine riesengroße Badewanne
Das war toll! Können wir das bald wieder machen?

Kommentare:

MarionK hat gesagt…

Wunderschöne Bilder, Challenge hin oder her! Und das Mondscheinbaby ist ja schon so groß. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht.

Die Kreative hat gesagt…

DAs sprüht ja nur so vor Lebensfreude und Lust am Leben! Wunderschöne Bilder!
Liebe Grüsse,Andrea

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Kommentare salzen meine Bloggersuppe ...

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